In Wächtersbach gibt es angesichts des Glasfaser-Ausbaus eine besondere Situation: In einigen Stadtteilen baut Vodafone privatwirtschaftlich aus, in Wittgenborn, Waldensberg und Leisenwald (den Stadtteilen „auf der Platte“) verlegt die Breitband Main-Kinzig GmbH kostenlos Glasfaser-Anschlüsse. Damit startet die Kreistochter in den nächsten Wochen. Waldensberg ist der erste Stadtteil, der ausgebaut wird. Ursprünglich war der Ausbaustart in Wächtersbach für 2024 angedacht. „Unsere Tiefbauunternehmen hatten aber keine Kapazitäten mehr und der Wettergott meinte es auch nicht gut mit uns“, so Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth.
Das zuständige Tiefbauunternehmen ist Furkan Bau aus Darmstadt. Sind die Tiefbauer in Waldensberg fertig, folgen Leisenwald und Wittgenborn. „Da wir in den ersten beiden Stadtteilen nur etwas mehr als 100 Gebäude ausbauen, sollten wir schnell nach Wittgenborn, den letzten zu erschließenden Stadtteil, kommen“, sagt Simone Roth. Anbieter des von der Breitband Main-Kinzig GmbH erbauten Netzes ist weiterhin Vodafone. Zur Erklärung: In den Talgemeinden Wächtersbachs muss zwingend ein Vertrag mit Vodafone geschlossen werden, um einen Glasfaser-Anschluss zu erhalten. Hier baut das Unternehmen nämlich privatwirtschaftlich aus und zahlt Tiefbauarbeiten sowie Material selbst. Dieser Ausbau hat mit dem Projekt der Breitband Main-Kinzig GmbH nichts zu tun.
In Waldensberg läuft die Bestellfrist für den kostenlosen Anschluss der Breitband Main-Kinzig GmbH bis zum 25. Juli, in Leisenwald und Wittgenborn bis zum 22. August.
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