Mahnwache in Wächtersbach: Rassismus entschlossen und geschlossen entgegentreten

Wittgenborn
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Mahnwache am bevorstehenden Sonntag, 7. Januar 2024, um 11 Uhr im Wächtersbacher Ortsteil Wittgenborn - am Tatort im Baumgartenweg. „Erste Ermittlungsergebnisse haben gezeigt, dass die ausländerfeindlichen Hassparolen an den Wänden des dort an Weihnachten niedergebrannten Hauses bereits vor dem Brand angebracht wurden. Das ist erschütternd und darf nicht unwidersprochen hingenommen werden“, macht sich die Sprecherin des Ortsverbands der Linken, Angelika Silberling-Antoni, stark dafür, jegliche Form von Rassismus und Fremdenhass vom Moment des Auftauchens an zu bekämpfen.



Der Ortsverband der Wächtersbacher Linken lädt zu dieser Veranstaltung ein.  „Im Rahmen dieser Mahnwache wollen wir gemeinsam mit möglichst allen demokratischen Kräften in der Stadt, aber auch im Kreis und darüber hinaus darauf aufmerksam machen, dass rassistische, faschistische und antisemitische Parolen und eine Missachtung unseres Grundgesetzes für uns indiskutabel sind. Zugleich wollen wir der betroffenen Familie unsere Solidarität mitteilen und – so gewünscht – auch unsere Hilfe anbieten.“

Unabhängig davon, zu welchen Ergebnissen die Ermittlungsbehörden im Laufe ihrer noch nicht abgeschlossenen Tätigkeit kommen, gilt es laut Silberling-Antoni ein Zeichen zu setzen für ein gleichberechtigtes Miteinander der verschiedenen Kulturen. „Und natürlich wenden wir uns in diesem Zusammenhang gegen jegliche Form von Gewalt, sei es gegen Lebewesen oder gegen Sachen.“

Die Anmelderin der Mahnwache lädt alle demokratischen Kräfte aus Politik, Gesellschaft und Kirche ein, sich mit Wortbeiträgen an der Veranstaltung zu beteiligen, um so deutlich zu machen, dass Demokratiefeinde und Populisten trotz des Erstarkens von rechtsextremen Positionen in der Öffentlichkeit keinesfalls die Mehrheit in unserem Land darstellen, sondern die Bevölkerung zu einem weit überwiegenden Prozentsatz weltoffen und tolerant ist und weder rassistische Schmierereien noch – so sich dieser Verdacht erhärtet – gar Brandanschläge gutheißt oder auch nur hinnimmt.

Wer sich mit einem Redebeitrag an der Veranstaltung am kommenden Sonntag beteiligen möchte, meldet sich im Vorfeld bei Angelika Silberling-Antoni unter 06053-9614 oder per email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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