Ermittlungen zu Brand in Wächtersbach: AfD fordert Entschuldigung

Wittgenborn
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Nach der Veröffentlichung der Staatsanwaltschaft Hanau zum Hausbrand in Wittgenborn, bei dem es sich mutmaßlich nicht wie zunächst vermutet um eine ausländerfeindliche Tat handelt (wir berichteten), sondern um einen Versicherungsbetrug, meldet sich die AfD Main-Kinzig zu Wort.

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“Es war ein Schlag ins Gesicht vieler tausend Wähler der AfD. Noch wenige Wochen zuvor haben uns die Bürger mit einem großartigen Wahlergebnis ihr Vertrauen geschenkt. In einzelnen Gemeinden sind wir sogar stärkste Kraft, sogar noch vor den Regierungsparteien. Für unsere politischen Mitbewerber war der Brand des Wohnhauses offenbar ein willkommener Anlass unsere Partei und unsere Wähler mit Hass und Hetze zu überziehen. Fast schon reflexartig haben SPD, LINKE und GRÜNE diese Straftat als politisch motiviert eingestuft. Die Teilnehmer einer damals eilig organisierten Kundgebung erinnerten nicht nur an den Brand an Heiligabend, sondern auch an den Mord an Walter Lübcke im Juni 2019, den Mordanschlag auf Bilal M. im Juli 2019 in Wächtersbach und den rassistischen Anschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau. Das war nicht nur eine unerträglich Verharmlosung dieser schrecklichen Straftaten durch die Akteure der Mahnwache, sondern es war auch an Scheinheiligkeit nicht mehr zu übertreffen", so der AfD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Jürgen Mohn.

Und weiter: "Die Fraktionsvorsitzende der Wächtersbacher Grünen ließ sich zu der Aussage verleiten, der Erfolg der AfD sei im Kontext mit dem Brand zu sehen und wies darauf hin: 'Es hilft nicht, sich gut zu integrieren.' In die gleiche Kerbe hieb Wächtersbachs Bürgermeister, dem die betroffene pakistanische Familie als gut integriert bekannt gewesen sein soll. An dieser Stelle können wir auch die Frage beantworten, was die AfD anders machen würde. Wir würden die Messlatte für gelungene Integration in diesem Fall schon etwas höher legen. Denn wer mit kriminellen Handlungen in seinem frei gewählten Gastland auffällt, der lässt zumindest Zweifel an gelungener Integration aufkommen. Wir vertrauen nun aber auf eine angemessene Bewertung der deutschen Justiz. Und eine Aufforderung zum Schluss, eine Entschuldigung der Protagonisten der Mahnwache ist jetzt angesagt."

 


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