×

Fehler

[SIGPLUS_EXCEPTION_SOURCE] Die Bild-Quelle muss eine vollständige URL oder ein Pfad relativ zum Basis-Ordner sein wie im Backend angegeben. Aber images/2015/Oktober/Mix/viking ist weder eine URL noch ein Pfad relativ zu einer existierenden Datei bzw. Ordner.

„Das war einfach nur sau geil“

Wittgenborn

Ein 1.000-Seelendorf im Ausnahmezustand: Bunt angemalt und mit Wikingerhelmen auf dem Kopf liefen über 2.000 Teilnehmer am Samstag beim Strong Viking Hindernislauf von einer waghalsigen Herausforderungen zur anderen durch die Straßen von Wittgenborn. Zum ersten Mal diente der Constantia Forst in Wächtersbach als Austragungsort dieses Wettbewerbs, der in Holland seinen Ursprung hat und nun auch in Deutschland immer beliebter wird.

Höfler Fenster
Messe Wächtersbach

Der Spaß stand dabei im Vordergrund, Ankommen war das Ziel aller Teilnehmer. Aber das war gar nicht so einfach: Zum Sprung vom großen Gerüst ins eiskalte Wasser musste sich noch jeder selbst überwinden, auf die Schlammhügel über die Wassergräben hinweg ging es dann schon nicht mehr ohne fremde Hilfe. Dank Sonnenschein und durchaus angenehmen Temperaturen blieb zwar diesmal das Matschbad unterm Stacheldraht erspart, trockenen Fußes kam aber trotzdem niemand ins Ziel.

Zwischen drei Distanzen konnten die Teilnehmer wählen: Wer die 19 Kilometer in Angriff nahm, musste 40 Hindernisse überwinden, die nicht ganz so mutigen entschieden sich für die 13 oder neun Kilometer langen Strecken. Auch wenn der Hindernislauf an die Wikingerzeit mit vermeintlich starken Männern erinnert soll, nahmen in Wächtersbach übrigens erstaunlich viele Frauen teil, die wie alle anderen auch klitschnass und ordentlich mit Schlamm bedeckt über die Ziellinie liefen.

{gallery}images/2015/Oktober/Mix/viking{/gallery}

{jathumbnail off}

Die benötigte Zeit spielte übrigens keine Rolle: Nur die Läufer der ersten Startgruppe betrachteten den Wettbewerb als sportliche Herausforderung, für alle anderen war der Strong Viking Hindernislauf eine reine Spaßveranstaltung, die mit Ticketpreisen von 59 bis 92 Euro allerdings auch nicht ganz billig war. Die Kommentare einiger Teilnehmer fielen anschließend dennoch ausschließlich positiv aus: „Das war einfach nur sau geil. Du kennst deinen Nebenmann oder Nebenfrau nicht, aber du hilfst und wirst geholfen. Ein tolles Gefühl“, wurde vor allem das Gemeinschaftsgefühl gelobt.

Wer den Hindernislauf verpasst hat, kann jetzt schon mal anfangen, zu üben: Die Veranstalter wollen auch im nächsten Jahr den Wald rund um den kleinen Wächtersbacher Stadtteil Wittgenborn wieder einen Tag lang in die Hand von tausenden Wikingern geben.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de