Starker Andrang herrschte am Samstag, 19.11.2016 im Bürgertreff Kilianstädten.
Starker Andrang herrschte am Samstag, 19.11.2016 im Bürgertreff Kilianstädten.
Etwa vierhundert Zuschauer wollten sich die magische Schwarzlichtshow „Magic Grooves & Moves“ der Musikschule Schöneck-Nidderau-Niederdorfelden nicht entgehen lassen. Schon früh waren die Besucher eingetroffen, wusste man aus den Vorjahren doch um mögliche Sitzplatznot.
In diesem Jahr hatten die Veranstalter jedoch den gesamten Bürgertreff bestuhlt. So fand jeder ganz entspannt einen Sitzplatz. Die hauseigene Gaststätte „Das Kilian“ bot kleine Speisen und Getränke an, so dass das Publikum mehr als zwei Stunden magische Abendunterhaltung genießen konnte. Trommeln, Jonglage, Tanz, Ukulelen, Gesang verbunden durch Schwarzlicht. Helle Accessoires an den schwarz gekleideten und damit unsichtbaren Akteuren zauberten im Schwarzlicht fliegende Hände und Stöcke, schwebende Flamingos, bunte Punkte und farbige Lichtschlangen auf die Bühne.
Den ersten Teil der Show gestalteten die Ukulelen-Gruppe von Norbert Enz, der zu Mozarts „Rondo alla Turca“ jonglierende Anton Güthge, Musikschuldozentin Rosita Hohm-Köster mit einem Afrikanischen Tanz und Jana Bossecker, die eine Poy-Performance darbot. Choreographiert von Heike Heckmann schwebten schließlich sechs „Crazy Flamingos“ zu „Who Let The Dogs Out“ über die Bühne. Nach der Pause erhoben sich die Lichter in die Höhe. Trommelnde Hände, auch schlagende und sich kreuzende Trommelstöcke schwebten in zwei bunten Reihen, doppelstöckig über dem Bühnenboden. Die Trommelgruppen „Los TroMiMos“ und „Blechbeats“ verzauberten die Zuschauer mit ihrem Spiel.
Der verborgene Aufwand war schließlich im normalen Bühnenlicht zu sehen: Gleichsam mittelalterlichen Mönchen auf ihrem Chorgestühl saßen die Mitglieder der beiden Trommelgruppen zweistöckig hintereinander, die Instrumente verhängt mit schwarzen Stoffen, Sonnenbrillen schützen die Darsteller und alles miteinander ergab einen köstlichen Anblick. Ein Konzert, das in völliger Dunkelheit abläuft, bedarf des Auswendigspieles, ebenso muss die gesamte Choreographie gelernt sein. Und Ukulele mit einer schwarzen Kapuze über dem Kopf zu spielen, schilderten die Musiker als höchst ungewohnt. Eine Zuschauerin umschrieb den Abend treffend: „Ich komme seit Jahren zur Schwarzlicht-Show der Musikschule und denke jedes Mal, das ist jetzt nicht mehr zu toppen, aber dann wird es doch noch besser!“ Großen Spaß hat es allen gemacht! Dank an die Gemeinde Schöneck, die Bewirtung und Musikschuldozent Norbert Enz als Initiator der Show. www.musikschule.online
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