Kammerkonzert spürt heimlichen Liebschaften nach

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Das 6. Wilhelmsbader Kammerkonzert trägt den Titel „Heimliche Liebschaften“.

Dieser spielt auf die Beziehungen von Clara Schumann zu Johannes Brahms und von Germaine Tailleferre zu Maurice Ravel an. Vier Musiker der Neuen Philharmonie Frankfurt gehen musikalisch der Frage nach, ob es sich dabei um mehr als nur respektvolle Freundschaften gehandelt haben könnte.

Konzertmeister Ralf Hübner an der Violine, Gabriel Mientka am Violoncello, Thomas Weißschnur an der Klarinette und Chefdirigent Jens Troester am Klavier laden das Publikum ein, in die Musik dieser Komponistenpaare hineinzuhören und dabei Gemeinsamkeiten zu erforschen. Auf dem Programm stehen in einer Adaption für Klarinette und Klavier die drei Romanzen von Clara Schumann, deren Geburtstag sich in diesem Jahr zum 200. Mal gejährt hat. Weiter sind Germaine Tailleferres Pastorale und Berceuse für Violine und Klavier, das zum Träumen schöne Klaviertrio von Brahms und das selten gespielte Duo für Violine und Violoncello von Maurice Ravel zu hören. „Hier erleben wir, wie zwei Instrumente zu einem Klangkörper verschmelzen“, verspricht Kathrin Troester, die künstlerisch für die Reihe verantwortlich zeichnet, Kammermusik in ihrer reduziertesten und konzentriertesten Form! Tickets gibt es im Vorverkauf ab 28 Euro, ermäßigt ab 25 Euro, bei Frankfurt Ticket RheinMain und weiteren Vorverkaufsstellen.

Wilhelmsbader Kammerkonzerte

Mit der Reihe „Wilhelmsbader Kammerkonzerte“ hat die veranstaltende Betriebsführungsgesellschaft Hanau das erfolgreiche Konzept der Congress Park Sinfonie für ihr zweites Haus, das Comoedienhaus Wilhelmsbad, angepasst. Die Kammerkonzerte sind den Sinfoniekonzerten inhaltlich verbunden. Sie greifen deren Themen und Komponisten auf und betrachten sie durch die kammermusikalische Lupe.

Die Musiker des 6. Wilhelmsbader Kammerkonzerts:

Thomas Weißschnur war als Soloklarinettist im Macau Orchestra und den Düsseldorfer Symphonikern unter Vertrag und gastiert in Ensembles wie dem WDR Sinfonieorchester Köln, Museumsorchester Frankfurt und der Deutschen Oper Berlin. Als Kammermusiker wirkte er u.a. mit Paul Meyer, dem Guarneri Trio und Amaryllis-Quartett.

Ralf Hübner, 1. Konzertmeister und Gitarrist der NPF, hat in Würzburg und Graz studiert und war im Stadttheater Bielefeld und bei den Nürnberger Symphonikern engagiert. Der gefragte Studiomusiker ist auch für Einspielungen von Werbespot- und Filmmusiken begehrt. Live ist er als virtuoser Geiger mit „Walk-A-Tones“ europaweit unterwegs.

Gabriel Mientka lernte mit acht Jahren bei seinem Vater das Cello-Spiel. In Deutschland studierte er bei Peter Wolf, Gerhard Mantel und Nicolas Altstaedt. Er konzertiert regelmäßig im In- und Ausland als „Lupu-Mientka-Duo“ mit der Pianistin Anca Lupu sowie mit dem multi-stilistischen Celloensemble „cellharmonics“.

Jens Troester hat in Detmold Klavier und in den USA Dirigieren studiert. In Bloomington war er Assistant Conductor des „IU Opera Theater“. Nach Stationen in Kiel, Neustrelitz/Neubrandenburg und Kassel war er 1. Kapellmeister und Stv. Generalmusikdirektor in Gera/Altenburg. Seit 2019 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter der NPF und leitet europaweit Filmmusik-Konzerte.

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