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Das bis auf den letzten Platz gefüllte Bürgerhaus Ostheim verhieß ein langes und abwechslungsreiches Programm und wurde vom Unterstufenorchester „Primavera“ unter Leitung von Bettina Hey mit „Au clair de la lune“ eröffnet. Die Zusammenarbeit mit den „Tanzkids“ unter Leitung von Rosita Hohm-Koester zeigte der Song „Tumbalalaika“, in dem die risikofreie Liebe gesucht und das Hin- und Hergerissen sein in der Liebe tänzerisch dargestellt wurde.

Bis alle Saiten gestimmt waren, moderierte Cellodozent Simon Ullmann kenntnisreich. So auch vor dem ersten Auftritt eines jungen Streichquartetts (Janna Reinking, Noelia Steckeler, Violinen, Lucia von Bernuth, Viola, Alina Mixa, Violoncello), das mit zeitgenössischen Werken von Mortimer und Sawyers eine Reihe von Einzelbeiträgen einleitete. Aus der Klasse von Heidrun Zilian-Weber trugen Janna Reinking, Violine mit Jonas Müller am Klavier (Klasse Kerstin Helfricht) „Joshua fit the Battle of Jericho“ vor, Lilli Diegelmann und Alice Strehlke spielten Uwe Hegers Violinduett „Melanie’s Melancholy“ und den „Cola Rag“, Noelia Steckeler hatte sich mit Charlotte Topor am Klavier (Klasse Helfricht) Mozarts „Der Vogelfänger bin ich ja“ vorgenommen, während Emma Nägele mit Anna Mixa am Klavier Johannes Brahms‘ „Melodie des 4. Ungarischen Tanzes“ unter den Bogen nahm. Die Bratschistinnen Lucia von Bernuth und Isabella Holzke intonierten „Vier tschechische Volkslieder“.

Violindozentin Anne Paul am Klavier spielte mit ihren Schülern Leon Burger aus Charpentiers „Te Deum“, mit Annabelle Giese „Herbsttag“ von Andrea Holzer-Rhomberg, während ihr Schüler Dorian Hecktor mit seiner Schwester Kiara am Klavier (Klasse Valentin Haller) mitreißend den „Ungarischen Tanz op.196, No. 5“ von August Nölck interpretierte. Cellodozentin Daniela Craul musizierte gemeinsam mit Karsten Covella eine Gavotte von Johann Sebastian Bach und stellte dann ein fachübergreifendes Projekt vor: Für die Cellisten Fiete Affeldt und den leider erkrankten Linus Wilmers, sowie den Gitarristen Joshua Lefort (Klasse Marcus Ambichl) und Schlagzeuger Titus Petit (Klasse Josef Schweng) hatten die drei Dozenten gemeinsam Band-Arrangements von „Wake me up“ und „Shape of you“ erstellt, um dem Violoncello auch den Bandbereich zu öffnen. Ein ähnliches Projekt stellte sich mit dem „Strings n‘ Groove Ensemble“ unter Leitung von Simon Ullmann vor: Zwei Violinen (Emma Nägele, Emily Schlüter), drei Celli (Henri Dinse, Frederik Lasch, Maria Thomalla) und Kontrabass Michael Manthei interpretierten „Natural“ der amerikanischen Band „Imagine Dragons“ im Arrangement Simon Ullmanns.

Nun warteten noch die beiden Cellisten Imke Sebralla und Florian Dropsch aus der Klasse von Bettina Hey auf ihren Auftritt, den beide hochkonzentriert absolvierten: Von Friedrich August Kummers „Duett op. 22, No. 1“ spielten sie das „Allegro“. Henri Dinse ließ mit Anna Mixa am Klavier Camille Saint-Saëns „Schwan“ aus dem Karneval der Tiere über die Cellosaiten gleiten und Leonore Poetsch (Klasse Michael Rausch) schloss bravourös und auswendig mit Antonio Vivaldis „Allegro“ aus „Der Herbst“ op. 8, RV 293 die Einzelbeiträge ab.

Zum großen Finale machten sich dann 45 Grundschulkinder der von der Musikschule mitbetreuten Streicherklassen der Kurt-Schumacher-Schule, der Albert-Schweitzer-Schule und der Friedrich-Ebert-Schule Richtung Bühne auf. Unterstützt von allen Dozentinnen und Dozenten sowie Christoph Möller am Klavier spielten sie gemeinsam eine „Intrada“ und „Broadway or bust“ gefolgt von brausendem Applaus der Eltern. Musikschulleiter Christoph Möller dankte seinen Kolleginnen und Kollegen herzlich und erläuterte dem Publikum die Kampagne des Verbandes deutscher Musikschulen, die bereits Wirkung zeige. Mit der Nachricht, dass für 2020 mehr Landesmittel für die hessischen Musikschulen zugesagt seien, stellte er eine Nullrunde bei den von den Eltern zu tragenden Musikschulgebühren in Aussicht.

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