Kinder aus zahlreichen Kitas fanden sich mit Eltern und Geschwistern in der Willi-Salzmann-Halle ein, um dem vom Fachbereich Elementar organisierten Konzert „Eine Reise um die Welt“ zu lauschen und Instrumente live zu erleben. Fachbereichsleiterin Kirsten Bleek moderierte die Veranstaltung, Cornelia Sander mimte die singende Clownin Josefine Jodel.

Die auf der Bühne sitzenden kleinen und großen Musikerinnen und Musiker wollten eine Reise mit dem Zug unternehmen, die Gitarren spielten sich mit „Klein und Groß“ bereits warm. Auch Flöte, Klarinette, Kornett, Violine, Violoncello, Kontrabass, Gitarren und Klavier waren zur Abfahrt bereit, doch Josefine trödelte und kam mit ihrem Koffer fast zu spät. Schließlich startete man und am ersten Halt ließen die Gitarren (Yavuz Selim Askin, Alessa Muscheid, Fynn Schlor, Charlotte Münzner, Jonathan Müller und Joscha Sulzbach) unter der Leitung von Christoph Roßbach den „Cowboy Jim aus Texas“ mit seinem Floh aussteigen. Josefine brachte mit ihrem Lied „Ich bin ein Musikante“ auch das Publikum zum Singen.

An der nächsten Station warteten zwei streitende Klarinetten: Kyara Roczniok und ihre Lehrerin Inga Stutzke waren als „Der Kuckuck und der Esel“ nicht einig, wer denn besser sänge. Josefine unterhielt sich mit dem Kuckuck per Kuckucksflöte und dem Esel per schräg klingendem „I-Aah“. Die Pianistin Maja Tedrup hatte sich ein „Lied ohne Worte“ für den nächsten Halt ausgesucht und Josefine klimperte danach auf dem Klavier, bis Maja mit einem Stück von Bela Bartók fortfuhr. Josefine meinte, auch auf der Querflöte Vogeltöne spielen zu können, mit denen Sarah Hamsen in der „Pastorale Enfantine“ von Cécile Chaminade, am Klavier begleitet von ihrer Lehrerin Heike Reinking, beeindruckte.

Danach packte die Streicherfamilie bei voller Fahrt aus und zeigte, was sie in ihren Koffern mitführte: Liam Waldstetter ein Cello und Anja Tlili einen Kontrabass, der in einer großen Stoffhülle reiste. Josefine öffnete ebenfalls ihren Koffer und holte eine ziemlich große Bass-Blockflöte daraus hervor, mit der sie bei den Bass-Streichern mitspielte, bis Kirsten Bleek für Ordnung sorgte, damit Anastasia Luchian, die ihrem Köfferchen eine kleine Geige entnahm, mit ihrer Lehrerin Heidrun Zilian-Weber das „Lied von Rinaldo Ringelwurm“ musizieren konnte.

Und nun kam bereits der letzte Halt, an dem die Brüder Elliott (Kornett) und James (Klavier) Muggleworth aus „Carneval von Venedig“ spielten. „Ich kann spielen, auf der Trompete“, sang Josefine, weil das Kornett ja fast wie eine Trompete aussieht. Am Ziel angekommen versammelten sich alle Mitwirkenden zu einem großen Orchester und spielten gemeinsam „Ich bin ein Musikante“ mit kleinen Soloeinlagen, das Publikum bildete den Chor.

Nach Konzertende waren alle eingeladen, in die Bertha-von-Suttner-Schule zu kommen, in der der „Tag der offenen Tür“ der Musikschule stattfand. Alle Instrumente konnten dort von Kindern und Erwachsenen ausprobiert werden, es gab kleine Präsentationen und man konnte mit Lehrkräften sprechen. Diese hatten im Laufe des Nachmittags sehr viel zu tun, um die Probierwünsche zu erfüllen. Wer ein Blasinstrument ausprobieren möchte, hat am 30. Juni beim Bläsertag der Musikschule in der Willi-Salzmann-Halle erneut Gelegenheit.

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