Die Begrüßung der Mitwirkenden und des Publikums im Kindersinfoniekonzert des „Jungen Sinfonieorchesters des Main-Kinzig-Kreises“ war kurz und knapp. Maja lief mit dem Kescher umher und suchte ihren Musik-Troll, der sich im Wald so versteckt hat, dass ihn niemand mehr fand, nicht mal er selbst. Das geht während eines Sinfoniekonzertes natürlich nicht, wenn gerade Franz Schuberts „Unvollendete“ gespielt wird und sich alle 60 Musikerinnen und Musiker sehr konzentrieren müssen. Kurze, kräftige Beinchen, eine lange Nase, frech, nicht besonders groß, nicht oft zu sehen, aber hörbar. In der Trollmusik aus Edvard Griegs Symphonischen Tänzen hüpfte und tollte der Troll durch die Kultur- und Sporthalle Heldenbergen. Prima geeignet, um mitzumachen. „Er hat ne ganz lange Nase, ätsch bätsch“, sangen die Kinder.

Troll entdeckt?! Eine kunterbunte Trollstaubfahne wirbelte auf! Maja ging bei unheimlich klingender Musik auf Suche, der Troll entwischte. Das Orchester entdeckte ihn überall und diskutierte aufgeregt! Trolle lieben Mücken: „Schnapp hab‘ ich Dich, lecker, lecker Mückenstich!“ singt das Publikum! Hat sich der Troll im Publikum versteckt? Vier Musikerinnen aus dem Orchester rufen mit Kuckucksterzen.

„Lieber Troll, wo hast Du Dich denn versteckt? Ja wo? Nicht hier, ja wo? Nicht dort“. Die Glühwürmchen-Triangel hilft den mitsingenden Kindern beim Suchen, unterstützt vom Violoncello-Register und weiteren Glühwürmchen-Metallröhrenklängen. Schließlich übernimmt das Orchester und spielt den 2. Satz aus Griegs Symphonischen Tänzen noch einmal komplett. Gesungen, getanzt, vielleicht ist in jedem von uns ein kleiner Musiktroll versteckt? Dann brauchen wir gar nicht mehr zu suchen! Lasst uns feiern! Mit Dimitri Schostakowitschs Walzer No.2 begleitete das Junge Sinfonieorchester zum Schluss des Konzertes die auf der Bühne tanzenden Kinder.

Das erwachsene Publikum lud Christoph Möller noch einmal zu den großen Sinfoniekonzerten am 15. Juni 2024, 19 Uhr (KuS Heldenbergen) sowie am 16. Juni 2024, 17 Uhr (Barbarossasaal Gelnhausen) ein. Ein großes Dankeschön sprach er den Dozentinnen des Fachbereichs Musikalische Früherziehung aus: Ann Bernstein, Irmela Zickermann, Rosita Hohm-Koester, Kirsten Bleek (FB-Leitung) und Gabriele Baba als Waldfrau Maja, die sich alles ausgedacht hatte.

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