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Die Ganoven, die sich als Polizisten und Rechtsanwälte ausgaben, nahmen am Dienstag zwischen 10 und 11 Uhr mehrfach telefonisch Kontakt zu der Seniorin auf und gaben vor, dass ihr Sohn einen Unfall mit tödlichem Ausgang verursacht hätte. Damit dieser von der Haft verschont bliebe, sollte die Frau eine entsprechend hohe "Kaution" zahlen. Die Übergabe derer an die Kriminellen erfolgte dann in der Oberen Grenzstraße (160er-Hausnummern) vereinbart. Die hochbetagte Rentnerin übergab dort gegen 10.50 Uhr die Krügerrand-Goldmünzen und das Bargeld einem etwa 20-jährigen Abholer. Der schwarzhaarige Mann war etwa 1,70 Meter groß, trug eine dunkle wattierte Weste, eine schwarze Hose, schwarze Schuhe und transportierte die Beute in einer blauen Stofftasche. Die Kriminalpolizei in Offenbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet nun um Hinweise zu dem Abholer unter der Rufnummer 069 8098-1234. Die Ordnungshüter weisen einmal mehr darauf hin, dass die echte Polizei am Telefon niemals Bargeld oder Wertsachen fordert.

Die Beamten raten daher:

- Seien Sie achtsam, sollte Sie jemand telefonisch mit einer Notsituation eines Bekannten konfrontieren und zur Übergabe von Vermögenswerten auffordern.

- Informieren Sie Familienangehörige, Freunde und Bekannte im Seniorenalter über die gängige Vorgehensweise solcher Täter.

- Weitere hilfreiche Präventionstipps erhalten Sie bei den kriminalpolizeilichen Beratungsstellen der Polizeipräsidien oder im Internet unter www.polizei-beratung.de.


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