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Die Täter riefen eine Frau in der Goethestraße an und gaben sich als Mitarbeiter des Amtsgerichts Frankfurt aus. Sie behaupteten, die Tochter der Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und sitze nun in Untersuchungshaft. Um eine Freilassung zu erreichen, müsse die Dame Bargeld und Schmuck übergeben.

Unter dem Druck der Anrufer händigte die Frau schließlich Geld und Schmuck vor ihrer Haustür an einen unbekannten Abholer aus. Der Mann flüchtete anschließend zu Fuß. Er soll zwischen 20 und 25 Jahre alt, etwa 1,60 Meter groß und schlank gewesen sein. Außerdem hatte er kurze dunkelbraune Haare, ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild und war komplett schwarz gekleidet, inklusive Mütze.

Die Kriminalpolizei warnt erneut eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Die Täter setzen ihre Opfer gezielt unter emotionalen Druck und fordern schnelle Entscheidungen. Die Polizei rät deshalb: Niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen übergeben. Beenden Sie solche Gespräche sofort und verständigen Sie Angehörige oder direkt die Polizei. Echte Behörden verlangen niemals am Telefon Geld oder Schmuck, um angebliche Haftstrafen abzuwenden.


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