SPD-Landratskandidat Thorsten Stolz will im Falle seiner Wahl zum Landrat im westlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises um jede einzelne Wasserkonzession kämpfen und diese Konzessionen auch künftig für die Kreiswerke Main-Kinzig sichern.
„Hier geht es um Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region und um den Fortbestand der Wasserversorgung in den Händen eines kommunalen Unternehmens. Ich werde deshalb im Fall meiner Wahl zum Landrat mit allen betroffenen Städte und Gemeinden Gespräche führen“, kündigt er an. Hintergrund: Einige Kommunen haben ihre Konzessionen mit den Kreiswerken Main-Kinzig als Wasserversorger gekündigt. Sie wollen die Höhe der Konzessionsabgabe für das Wegerecht neu verhandeln, die das Unternehmen derzeit sowohl an den Landkreis als auch an Städte und Gemeinden zahlt, um die im Vertragsgebiet liegenden Straßen für die Wasserversorgungsleitungen nutzen zu können.
Als Bürgermeister der Kreisstadt Gelnhausen, die selbst Wasser-, Strom- und Gaskonzessionen vergibt, kennt Thorsten Stolz die Sichtweise der Städte und Gemeinden und die Beweggründe der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vor Ort. Er sei sehr zuversichtlich, so Thorsten Stolz weiter, dass auch nach den fristgerechten Kündigungen der Wasserkonzessionen durch einzelne Kommunen der Weg für eine künftige Zusammenarbeit nicht verschlossen ist, seien sie doch in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die betroffenen Kommunen ihre eigene Rechtsposition sichern wollten.
Im Zusammenhang mit der Vergabe der Wasserkonzessionen geht es auch um rund 65 Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Sparte Wasser bei den Kreiswerken Main-Kinzig, also Arbeitsplätze in der Region, betont der Landratskandidat und kündigt an: „Genau vor diesem Hintergrund werde ich mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sprechen und ich bin mir sicher, dass wir bei Gesprächen auf Augenhöhe einen Lösungsweg finden werden“. Er gehe davon aus, dass jeder, der die Nachfolge von Landrat Erich Pipa antritt, im Sinne der Region und eines kommunalen Energieversorgers sowie im Wissen um die Verantwortung für die betroffenen Arbeits- und Ausbildungsplätze entsprechend handeln wird. „Das wird eine der ersten Aufgaben eines neuen Landrates oder einer neuen Landrätin sein und ich bin mir sicher, dass hier eine gemeinsame und tragfähige Lösung mit den Kommunen gefunden werden kann“, betont Thorsten Stolz abschließend.
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