Am vergangenen Wochenende traf sich die Junge Union Main-Kinzig (JU) im Langenselbolder Schloss zu ihrer Jahresanfangsklausurtagung, um gemeinsam das Jahr 2017 zu planen.
Am vergangenen Wochenende traf sich die Junge Union Main-Kinzig (JU) im Langenselbolder Schloss zu ihrer Jahresanfangsklausurtagung, um gemeinsam das Jahr 2017 zu planen.
Ganz im Fokus stand dabei neben der Landrats- und Bundestagswahl die Mitgliedergewinnung.
Der JU-Kreisvorsitzende Pascal Reddig stellte auf der mitgliederoffenen Klausurtagung zunächst die geplanten Aktionen im Landratswahlkampf vor. Auch die CDU-Landratskandidatin Srita Heide nutzte die Gelegenheit, um mit der Jungen Union über den Wahlkampf und die anstehenden Wochen zu sprechen. Die Junge Union sicherte ihr dabei ihre tatkräftige Unterstützung für die letzten Wahlkampfwochen bis zum 05. März. Man wolle die verbliebenen fünf Wochen bis zum Wahltag nutzen, um die Menschen im gesamten Kreisgebiet davon zu überzeugen, dass es Zeit für einen politischen Wechsel und einen neuen, zeitgemäßen Politikstil im Main-Kinzig-Kreis ist.
Beinahe nahtlos werde es dann nach der Landratswahl in die Planungen für den Bundestagswahlkampf übergehen. „Mit Dr. Peter Tauber und Dr. Katja Leikert hat der Main-Kinzig-Kreis zwei direkt gewählte Bundestagsabgeordnete, die sich in den vergangenen Jahren mit viel Einsatz und Leidenschaft für die Interessen unseres Kreises in Berlin eingesetzt haben. Wir wollen in diesem Jahr gemeinsam mit allen JU-Mitgliedern im Main-Kinzig-Kreis dafür sorgen, dass das auch die nächsten Jahre so bleibt“, gab sich Reddig zuversichtlich. Dabei werde insbesondere der digitale Wahlkampf eine noch dominantere Rolle spielen als bisher. Mit dem Unterstützer- und Kampagnennetzwerk „Connect17“ sei es CDU und Junge Union gelungen, dafür eine passende Kampagne aufzusetzen. Zu dieser zählen neben einer Wahlkampf-App auch Schulungen und Workshops für die Mitglieder des Netzwerks sowie die Idee verstärkt mit einem flächendeckenden Tür-zu-Tür-Wahlkampf die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger aufzunehmen.
Insgesamt erwarte Reddig im Wahlkampf eine wesentlich härtere Gangart als noch vor vier Jahren: „Die AfD wird besonders scharfe Töne anschlagen und versuchen, die Bevölkerung zu spalten. Ihnen dürfen wir das Feld nicht überlassen. Aber auch die SPD wird im Wahlkampf scharf links abbiegen, weil sie nach jahrelanger Durststrecke in einer Rot-Rot-Grünen Regierung wieder den Kanzler stellen will.“ Die Junge Union scheue aber nicht die inhaltliche Auseinandersetzung und werde deshalb ihre Bundestagskandidaten mit guten Argumenten überzeugen. Nach der Mittagspause standen dann verbandsinterne Angelegenheiten auf der Tagesordnung. So wurde etwa der anstehende Kreisdelegiertentag vorbereitet. Zudem beschloss man, die Verbandsarbeit im neuen Vorstand weitestgehend zu professionalisieren und klare Zuständigkeitsbereiche zu schaffen. So wolle man gewährleisten, auch weiterhin die stärkste politische Jugendorganisation im Main-Kinzig-Kreis zu bleiben.
Um die Mitgliederzahlen in diesem Jahr weiter auszubauen, werde außerdem auf dem kommenden Kreisdelegiertentag ein Mitgliederbeauftragter gewählt, der sich eigens um die Mitgliedergewinnung und -betreuung kümmern soll. Darüber hinaus plane die Junge Union Main-Kinzig beispielsweise regelmäßige Stammtische, eine neue Veranstaltungsreihe und zahlreiche Unternehmensbesuche und Gespräche mit Verbänden, Vereinen und Organisationen. Insgesamt zeigte sich Reddig mit der Klausurtagung sehr zufrieden. „Wir konnten uns dank den guten Ideen unserer Mitglieder viel für dieses Jahr vornehmen. Besonders erfreulich war, dass viele neue Gesichter an der Klausurtagung teilgenommen und sich direkt mit eingebracht haben. Wir sind bereit für die anstehenden Wahlkämpfe und ein spannendes JU-Jahr“, so Reddig abschließend.
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