Lob von höchster Stelle für die CDU-Landratskandidatin Srita Heide: „Eine außergewöhnliche Frau, die außergewöhnliche Themen setzt“, gab Ministerpräsident und CDU-Landeschef Volker Bouffier am Mittwoch in Hanau seinen Segen für einen Wahlsieg am 5. März oder in einer Stichwahl zwei Wochen später. Vor einem Empfang für zirka 150 Christdemokratinnen und Christdemokraten aus dem Main-Kinzig-Kreis im Arkadenbau des Staatspark Wilhelmsbad hatte Bouffier mit einer CDU-Delegation den Materialtechnologie- und Recyclingkonzern Umicore im Industriepark Wolfgang besucht und sich über die neuen Entwicklungen in Sachen „saubere Mobilität“ aufklären lassen.







Am Abend begrüßte dann Heide sichtlich gut gelaunt die CDU-Mitglieder und gab zu: „Das ist ein ganz besonderer Moment für mich.“ In den vergangenen Woche habe sie viele Menschen im Kreisgebiet kennengelernt und spätestens jetzt ist sie sich sicher: „Die Chancen sehen sehr gut aus.“ Und dabei hat sie für eine gute Entwicklung des Main-Kinzig-Kreises offenbar nur einen einzigen geographischen Makel ausgemacht: „Wir haben alles, nur keinen Zugang zum Meer.“
Ob sich den Bouffier angesichts der neuen Gerüchte über einen Verkauf des Autokonzerns Opel jetzt gerne wünschen würde, verriet er nicht, die Gespräche darüber verzögerten jedenfalls sein Eintreffen in Hanau. Mit wem er es ansonsten im Main-Kinzig-Kreis zu tun hat, hatte er aber dennoch nicht vergessen: „Läuft’s gut, hat es der Kreis oder besser die Spitze des Kreises gemacht, und hier weiß ja sowieso nur einer was richtig oder falsch ist. Läuft was nicht so gut, war es das Land, im Zweifel der Bund, die Uno oder der Papst. Lasst uns aufhören mit diesem Unfug“, rief er dem amtierenden Landrat zu. Mit Srita Heide könne der Main-Kinzig-Kreis ein neues Kapitel aufschlagen: „Die Menschen wollen Lösungen und nicht ein gegenseitiges Niedermachen.“
Sein Rat: Der Kreis müsse weg von den „ausgelatschten Wegen“ und Heide könne nicht diesen nicht nur repräsentieren und verwalten, „sondern den Main-Kinzig-Kreis in eine erfolgreiche Zukunft führen“. Und auch der Hanauer CDU-Chef Joachim Stamm war sich sicher: „Die Zeichen stellen klar auf Sieg, um den Kreis von einer Führung nach Gutsherrenart zu befreien.“ Den CDU-Vertretern gefiel das sichtlich und diesmal war auch beim Auftritt von Srita Heide so etwas wie Aufbruchstimmung zu spüren. Das eigene Parteimitglieder aufstehen und ihr applaudieren, hat sie so sicherlich zumindest in diesem Wahlkampf noch nicht allzu oft erlebt.
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