"Pipas Sommerbühne“: Keine Denkverbote

Politik

Die FDP Main-Kinzig hatte eine Pressemitteilung abgesetzt, in der sie einen „Sofortigen Stopp für Pipas Sommerbühne“ forderte.

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Landrat Erich Pipa (SPD) nimmt dazu Stellung.

Erich Pipa: „Man könnte meinen, dass in wenigen Tagen eine Wahl ansteht, so laut, wie die FDP poltert. Ihr sind wahrscheinlich bis zuletzt keine eigenen wahlkampftauglichen Ideen eingefallen. Jedenfalls schlägt sie Alarm, ohne eine substanzielle Grundlage dafür zu haben. Die Überlegungen für eine mögliche Kultureinrichtung befinden sich in einer Entwurfsphase. Das heißt: Es gibt noch nicht einmal eine Vorlage, über die die Fraktionen sprechen könnten. Natürlich hätten die Abgeordneten das letzte Wort, wie bei jedem Projekt des Kreises. Eine Idee, die sinnvoll und machbar erscheint, darf man schon mal weiterdenken. So etwas gehört zu meinem Verständnis als Landrat dazu. Aber da mag Herr Noll als FDP-Kandidat ängstlicher oder verzagter veranlagt sein als ich. Bei mir jedenfalls gibt es keine Denkverbote. Die Wortwahl der FDP erinnert mich so ein bisschen ans Jahr 2012, als Herr Noll den Breitband-Ausbau im Main-Kinzig-Kreis rundheraus abgelehnt hat, mit ähnlich dürren Argumenten und Vergleichen. Damals wusste er aber immerhin, was er ganz konkret verhindern wollte. Was ist das aber für eine neue Qualität, dass die FDP mir schon das Denken verbieten will? Das wird ihr genauso wenig gelingen wie sie mir das Initiativ- und Vorschlagsrecht als Landrat absprechen will.“


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