Kavai erwartet erfolgreiche Fortsetzung der Schulsozialarbeit

Politik

Erster Kreisbeigeordneter Dr. André Kavai hat kein Verständnis für die wiederholten Versuche aus den Reihen der FDP, das Projekt der Schulsozialarbeit mit zum Teil fadenscheinigen Argumenten und undurchsichtigen Manövern zu gefährden.

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„Die Wirksamkeit dieser frühen Hilfs- und Beratungsangebote ist jeden Cent wert und sollten von allen gesellschaftlichen Gruppen getragen werden“, sagt der ehemalige Jugenddezernent. In gemeinsamer Anstrengung mit den Kommunen wurde ein beispielhaftes Projekt auf den Weg gebracht, das in der Jugendhilfe unverzichtbar geworden ist. Das zeige nicht zuletzt die Bilanz der vergangenen zwei Jahre mit insgesamt 2.957 Einzelfallberatungen, 405 Konfliktvermittlungen und 265 Klassenprojekten. „Mit diesen Angeboten haben wir weit mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht“, macht Kavai deutlich. Auch die jeweiligen Schulleitungen sowie die örtlichen Sozialarbeiter bestätigen den besonderen Wert des Projektes.

Der Erste Kreisbeigeordnete dankt den Städten und Gemeinden, die in der geplanten Weise die Kooperation unvermindert weiter unterstützen. Damit seien allen Beteiligten auf einem guten Weg, die Vereinbarung vom Mai dieses Jahres in die Tat umzusetzen. Im Mittelpunkt steht eine Fortsetzung der gemeinsamen Schulsozialarbeit mindestens bis 2016. Dafür erwarte er auch bei der Abstimmung am Freitag (5. Oktober) im Kreistag eine große Mehrheit.

„Allen Entscheidungsträgern in den Kommunen sollten bewusst sein, dass es sich hier inzwischen um eine bestens vernetzte Sozialarbeit handelt, die sehr wirksam agieren kann“, betont Kavai. Ein von der FDP angestrebter Rückzug aus diesem bewährten Hilfs- und Beratungsangebot würde die folgenden Sozialsysteme stärker belasten und zu Verwerfungen, vermehrten Konflikten und auch zu höheren Kosten führen. Die Anlaufstellen in den Schulen seien unverzichtbar, um frühzeitig Problemlagen zu erkennen und Lösungsansätze zu entwickeln.

Das vorrangige Ziel sei es, dass möglichst jeder junge Mensch, der im Main-Kinzig-Kreis lebt, einen qualifizierten Schulabschluss erreicht und in der Lage ist, später sein Leben durch Erwerbsarbeit zu sichern und damit selbstständig und voll umfänglich am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen. Das Angebot umfasst unter anderem einzelfallbezogene Beratung und Krisenintervention, die Vermittlung bei Konflikten, gruppenbezogene Arbeit, klassenbezogene Projekte sowie die Vernetzung vor Ort.


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