Jusos MKK: Vorwürfe der JU Bergwinkel haltlos

Politik

„Gerade in einer Zeit, in der ein US-Präsident alternative Fakten präsentiert und rechtskonservative Parteien postfaktisch Politik betreiben, sollte man sich mit Legendenbildung zurückhalten“, bewertet der Vorsitzende der Jusos Main-Kinzig, Vinzenz Bailey, die jüngste Mitteilung der Jungen Union im Bergwinkel.

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Die Junge Union hatte verklärt behauptet, dass der Bergwinkel in den vergangenen Jahren vernachlässigt worden sei.

„Lukas Henke glaubt wohl, mit dieser billigen Stimmungsmache Pluspunkte in den eigenen Reihen zu sammeln – dabei diskreditiert er sich und den Bergwinkel nur selber“, unterstreicht Juso-Vorstandsmitglied Jan Niklas Janssen aus Bad Soden-Salmünster. Mit Aussagen wie diesen sorge Lukas Henke lediglich dafür, dass die Junge Union die ganze Region unter Wert verkaufe. Dieses Gejammer bringe allerdings niemanden weiter. Denn während Herr Henke und die Junge Union postfaktisch argumentierten, reiche ein klarer Blick auf die Kreispolitik um zu dokumentieren, dass in der Aussage kein Fünkchen Wahrheit enthalten sei. Nachweislich sind gerade in den vergangenen fünf Jahren viele Bau- und Sanierungsprojekte im Bergwinkel vorangebracht worden. Allein die Investitionen in den Schulbau addieren sich seit 2012 auf über 25 Millionen Euro. Erst kürzlich sei der Umbau des UvH-Gymnasiums abgeschlossen worden, das jetzt komplett barrierefrei sei. Kosten: Eine Million Euro. Die Großsporthalle sei für weitere 2,3 Millionen Euro auf den neuesten Stand gebracht worden. In den kommenden Wochen werde in Schlüchtern ein Pflegestützpunkt errichtet, die Main-Kinzig-Kliniken als 100-prozentige Tochter des Main-Kinzig-Kreises investierten Millionenbeträge in den Ausbau des Klinikstandorts Schlüchtern. Die Zulassungsstelle in Schlüchtern ist erhalten und ausgebaut worden. Auch der Straßenbau habe zuletzt vergleichsweise überproportional profitiert, etwa bei der Ortsumgehung Sinntal-Oberzell. Insgesamt wurden in den vergangenen Jahren Kreisstraßen im Bergwinkel für rund sieben Millionen Euro saniert.

Abschließend verweisen Bailey und Janssen auf das Investitionsprogramm für den ländlichen Raum, das der Kreis aus eigenen Mitteln mit jährlich einer Million Euro ausstatten wird. Auch von dieser Maßnahme werde der Bergwinkel verstärkt profitieren. Wer hier eine Vernachlässigung sehe, dem sei auch nicht mehr zu helfen.


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