„Wir müssen in diesem Punkt zu einem parteiübergreifenden Konsens in der Energiepolitik kommen.“ Denn: „Nach aktuellen Studien ist die Luftverschmutzung aus Kohlekraftwerken für 23.000 vorzeitige Todesfälle in Europa verantwortlich.“ Dies wiederum führe zu einer „normen Belastung unserer Gesundheitssysteme im Milliarden-Bereich“, macht Pichardo-Bermudez deutlich.
Der schrittweise Ausstieg aus der Kohlekraft hin zu 100 Prozent erneuerbaren Energien sei alternativlos. Auch für die Wirtschaft würden sich hier neue Perspektiven für Investitionen, außerhalb traditioneller Sparten, eröffnen. „Es kann nicht im Sinne der Politik und einer freien Marktwirtschaft sein, Unternehmen zu schützen, welche sich der globalen Entwicklung verweigern.“
„Möglicherweise sollten wir hierbei auch nochmals die Subventionen für Kohle und Atomenergie ins Gedächtnis rufen, anstatt das Gesetz zu erneuerbaren Energien schlechtzureden“, richtet sich Vorstandssprecher und Kreistagsabgeordneter Birol Avci direkt an die FDP. „Diese Milliarden wären in einem weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien besser aufgehoben und stärken den Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig“.
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