Busverkehr: Aktuelle Stunde im Kreistag

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Die Freien Wähler Main-Kinzig (FW) fordern von der Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig (KVG) und den politisch Verantwortlichen im Kreis eine schnelle Behebung der derzeitigen Probleme im Bereich der Schülerbeförderung und im Busverkehr im Allgemeinen.

Hierzu haben die Freien Wähler eigens eine aktuelle Stunde zur kommenden Kreistagssitzung am 31. August angemeldet. Es könne nicht sein, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Carsten Kauck, dass wie an der Kopernikusschule in Freigericht geschehen, die Schulleitung bei diesen unsäglichen Temperaturen kein Hitzefrei geben kann, weil die KVG keine zusätzlichen Busse zur Verfügung stellen könne. Auch sei es nicht hinnehmbar, dass Schüler von einer Firma Viabus einfach rausgeworfen werden bzw. dieses Busunternehmen Haltestellen einfach nicht anfahre. Den Freien Wählern sei zudem von Eltern berichtet worden, dass Busse der Kreiswerke Main-Kinzig regelmäßig nicht pünktlich seien und Schüler somit verspätet in den Schulen ankämen.

Für die Freien Wähler ist es nicht nachvollziehbar, dass immer wieder zu Beginn eines neuen Schuljahres so viel Chaos bei der Schülerbeförderung entstehe und die kreiseigene KVG immer wieder hilflos dastehe. Enttäuscht ob dieser Zustände zeigen sich die Freien Wähler insbesondere, weil diese noch bei einem Besuch der KVG im Herbst letzten Jahres vom damaligen Geschäftsführer versichert bekamen, dass alle Ausschreibungen auf einem sehr guten Weg seien und man in 2018 auf altbewährte Partner im ÖPNV setze, so Heinz Breitenbach, Fraktionsvorsitzender der FW. Das Gegenteil müssen wir nun feststellen, so Breitenbach weiter.

Die Freien Wähler machen zwei Faktoren aus, die immer wieder zum Chaos bei der Schülerbeförderung aber auch im allgemeinen Busverkehr im Main-Kinzig-Kreis führten. Da sei zum einen, dass der Kreis mit aller Gewalt versuche den Schulbusverkehr in den Linienverkehr zu integrieren. Dies sei augenscheinlich nicht überall zur Zufriedenheit der Fahrgäste und Schüler möglich. Zum anderen habe sich die KVG in dieser Saison entgegen der Ankündigung von altbewährten und erfahrenen, heimischen ÖPNV-Unternehmen getrennt und auf „Neulinge“ gesetzt. Dies habe zur Folge, dass die neuen Unternehmen augenscheinlich mit der Situation überfordert seien und ihr Angebot so auf Kante genäht sei, dass sie der KVG in Ausnahmesituationen wie an der Kopernikusschule keine zusätzlichen Busse zur Verfügung stellen könnten.

Alles in allem sei dies eine unbefriedigende Situation die so nicht hingenommen werden könne, so die Freien Wähler. Wir hören von Landrat Thorsten Stolz, der den ÖPNV im Main-Kinzig-Kreis zur Chefsache erklärt hatte, immer wieder wie gut der Main-Kinzig-Kreis finanziell dastehe. Diese positiven Zahlen rühren augenscheinlich auch daher, dass der Kreis an der falschen Stelle spare – nämlich an einem gut funktionierenden Busverkehr. Die drei FW-Kreistagsabgeordneten Heinz Breitenbach, Herbert Bien und Carsten Kauck setzen jetzt auf den neuen Verkehrsdezernenten Winfried Ottmann, dass dieser wie angekündigt, die Probleme im ÖPNV behebt, die ihm der Landrat hinterlassen habe.

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