"Nachdem in der Nacht zum Mittwoch, dem 9. August, das Privatauto des Kreistagsabgeordneten Sven Kirsten durch einen Brandanschlag völlig zerstört und bei einem weiteren Fahrzeug die Reifen zerstochen wurden, hatte die AfD.Fraktion für die Sitzung des Kreistages am 31. August den Antrag zur Annahme einer Resolution gestellt, in der diese Eskalation der Gewalt gegen Kreistagsabgeordnete scharf verurteilt wird", heißt es in einer Pressemitteilung der AfD.



Und weiter: "Der Text der Resolution war bewusst bis auf die erforderliche Aktualisierung identisch mit der Resolution gehalten, die vor zwei Jahren wegen der ominösen Drohbriefe gegen Landrat Pipa vom Kreistag einstimmig verabschiedet wurde. Wie zu befürchten war, wurde die AfD Resolution mit fadenscheinigen Argumenten von allen Kreistagsfraktionen außer der KA abgelehnt."
„Eine auch nur indirekte Billigung dieser verbrecherischen Attacken würde den demokratischen Grundkonsens dieses Hauses in eklatanter Form in Frage stellen“, hatte der Fraktionsvorsitzende der AfD-Fraktion, Dr. W. Maaß, in einer Presseerklärung vom 10. August festgestellt und eine einstimmige Unterstützung dieser Resolution erwartet. „Mit der Ablehnung unserer Resolution haben die Fraktionen die Maske der demokratischen Biedermänner endgültig fallen gelassen“, erklärte Maaß nun nach der Kreistagssitzung und bezieht sich dabei auf die verschiedenen Erklärungen im Kreistag zu Beginn der Legislaturperiode, man wolle der AfD „die Maske herunterreißen“.
Extrem unappetitliche Tiefpunkte der Debatte zum Thema seien Äußerungen der Grünen und der Linken gewesen. "Kreistagsabgeordnete der Linken laufen mit ordinären Aufschriften auf T-Shirts und Laptop-Deckeln gegen die AfD herum, Aufschriften, die identisch sind mit den Schmierereien auf den Fahrzeugen des Abgeordneten Kirsten im Vorfeld des Anschlages. Die in der AfD-Resolution verwendete Formulierung vom 'massiven Attacken aus dem offensichtlich linksextremen Umfeld' sind jedenfalls deutlich naheliegender, als die entsprechende Passage aus dem Text der 'Pipa-Resolution', in der vom 'rechtsextremen Umfeld' gesprochen wird. Wenn dann vom Grünen Avci der Anschlag mit dem Begriff 'technischer Defekt' kleingeredet wird, ist das der Gipfel von Heuchelei", so die AfD.
Diese Vorgänge im Main-Kinzig-Kreis – und dabei gehe es um mehr, als um den Brandanschlag und die Diskussion darüber im Kreistag – seien ein Abbild dessen, was in Hessen und ganz Deutschland zurzeit passiere. "Das groteske Aufbauschen von Vorgängen, die als 'rechts' angesehen werden können, lässt unbedingt gebotene Sachlichkeit vermissen. Führende Politiker von CDU und der im Sinkflug befindlichen SPD scheuen sich nicht, offenkundige Falschmeldungen als Mittel der Denunzierung gegen die AfD zu verwenden. Gleichzeitig werden eklatante Rechtsbrüche aus dem linken Lager oder aus dem Kreis der islamischen Immigranten klein geredet oder verschwiegen, wo es immer nur geht. Maaß zeigt sich aber überzeugt, dass diese undemokratische Strategie bei den Menschen im Kreis und in Hessen nicht verfängt. Die Wähler werden am 28. Oktober auch im MKK den etablierten Parteien die richtige Antwort mit einem überragenden Ergebnis für die AfD geben", heißt es in der Pressemitteilung abschließend.
Fotos: AfD
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