Kommunale Kompetenz trifft sich im Main-Kinzig-Kreis

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Als Optionskommunen bezeichnen sich die Landkreise und kreisfreien Städte, die die Aufgabe nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) – landläufig Hartz IV – in Eigenverantwortung erbringen.

Die hessischen Optionskommunen sind eng mit einander verbunden und tauschen sich zu vielfältigen Themen auf unterschiedlichen Ebenen regelmäßig aus. Eine zentrale Instanz ist das „Gemeinschaftsprojekt Integration durch Kooperation“ bei dem erfolgreiche Vermittlungsstrategien und Integrationsinstrumente im Fokus stehen. Am 25. September 2018 waren die hessischen Arbeitsmarkt-Experten zu Gast in Gelnhausen beim Kommunalen Center für Arbeit (KCA), dem Jobcenter des Main-Kinzig-Kreises. Erika Kollmann, Koordinatorin für Arbeitsmarkt- und Integrationsprojekte beim KCA, führte ihre Kolleginnen und Kollegen der befreundeten Kommunalen Jobcenter durch ein abwechslungsreiches Programm. So berichtete sie vom Auftritt des KCA auf der diesjährigen Messe Wächtersbach oder teilte ihre positiven Erfahrungen mit prägnanten Arbeitgeber-Filmen. Darüber hinaus ist das Gemeinschaftsprojekt ein Gremium, das regelmäßig Jobbörsen organisiert, etwa am Frankfurter Flughafen. Ferner findet ein reger Kontakt über Kreisgrenzen hinweg statt: Wo entstehen durch große Firmenansiedlungen Jobs? Wer hat Erfahrungen mit neuen Berufsbildern und Ausbildungsgängen? Mit welchen Zielgruppen konnten andernorts erfolgreiche Projekte auf die Beine gestellt werden?

„Als Optionskommunen übernehmen wir die volle Verantwortung für Arbeitslose im SGB II“, stellt Susanne Simmler, Vorsitzende des KCA-Verwaltungsrates klar. „Wir erbringen nicht nur Geld- und Sachleistungen wir kümmern uns in Eigenleistung auch um die Qualifizierung und Integration in Arbeit“, ergänzt die Erste Kreisbeigeordnete. Von Anfang an pflegten die Kommunalen Jobcenter in Hessen einen konstruktiven und fruchtbaren Austausch und hätten so auf vielfältige Weise von den wechselseitigen Erfahrungen profitiert. Michael Krumbe, Vorstand des KCA-Jobcenters ergänzt: „Wir bauen auf ein seit Jahren etabliertes Netzwerk von Kompetenzen, das keinen Vergleich zu scheuen braucht. Der Main-Kinzig-Kreis steht auch im Jahr 13 nach Einführung des SGB II aus voller Überzeugung zur Option. Denn nur mit diesem Model können wir nach unserer Auffassung Arbeitsuchende tatsächlich unbürokratisch, ganzheitlich und flexibel unterstützen – aus einer Hand und ohne lästige Schnittstellen!“

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