Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Michael Reul ist zu einem Gedankenaustausch mit dem Hauptgeschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Dr. Gunther Quidde, zusammengekommen.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Michael Reul ist zu einem Gedankenaustausch mit dem Hauptgeschäftsführer der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Dr. Gunther Quidde, zusammengekommen.
Im Fokus des Gesprächs standen die Auswirkungen des demografischen Wandels im Main-Kinzig-Kreis, die Umsetzung der Energiewende und die Realisierung wichtiger Infrastrukturprojekte.
Vor allem die Folgen des demografischen Wandels stellten nach Auffassung von Quidde den Main-Kinzig-Kreis vor große Herausforderungen. Dazu gehörten neben der drohenden Verödung der Innenstädte und der Notwendigkeit von schlüssigen Einzelhandelskonzepten aber auch der beginnende Fachkräftemangel, der sich gerade im Osten des Main-Kinzig-Kreises besonders negativ bemerkbar machen werde. „Die Folgen des demografischen Wandels werden fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens treffen. Politische Entscheidungen müssen daher immer auf ihre Wirkungen auf den demografischen Wandel hinterfragt werden“, meint der Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion Michael Reul. Aufgabe der Politik sei es zum einen, mit politischen Entscheidungen auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Zum anderen müsse
Politik durch die richtige Standortförderung dazu beitragen, den demographischen Wandel zu verlangsamen. Alles in allem müssten die politischen Entscheidungen aber von Langfristigkeit, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit geprägt sein, um wirkungsvoll Rahmenbedingen zu verändern.
Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Energiewende wünschte sich Quidde eine Diskussion, die weniger von Ideologie und mehr von Pragmatismus geprägt ist. Die steigende Kostenbelastung für die Unternehmen und die Bürgerinnen und Bürger dürfe bei der Umstellung auf erneuerbare Energien nicht aus dem Blick verloren werden. Dennoch zeigten sich Quidde und Reul von dem Erfolg der Energiewende überzeugt. „Deutschland kann die Energiewende schaffen und das deutsche Modell zu einem Exportschlager in andere Länder machen. Das ist eine große Chance für die Betriebe und Unternehmen aus Deutschland und dem Main-Kinzig-Kreis.“
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