25.536 Menschen beziehen Hartz IV

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Das Kommunale Center für Arbeit (KCA) gibt ab sofort monatlich einen vertiefenden Blick in den Arbeitsmarkt im Main-Kinzig-Kreis.

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„Viele kurzfristige Entwicklungen bei der Vermittlung von arbeitslosen Bürgerinnen und Bürgern lassen sich aus den Zahlen ebenso schwer herausfiltern wie lang anhaltende Trends auf dem Arbeitsmarkt, auf die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schnell und wirksam reagieren“, erklärt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, die Vorsitzende des KCA-Verwaltungsrates. Daher werde es in Zukunft eine monatliche fachliche Einschätzung des KCA-Jobcenters mit Beispielen aus der täglichen Vermittlungspraxis vor Ort geben. Dies sei auch eine Antwort auf das von kommunaler Seite in den vergangenen Monaten stark angestiegene Interesse an der ganzheitlichen Arbeit des KCA.

„Relevante Information: faktenbasiert, nachvollziehbar und anschaulich aufbereitet“, so fasst KCA-Vorstand Michael Krumbe die neue regelmäßige Presse-Information zusammen. „Wir wollen den Menschen im Main-Kinzig-Kreis deutlich machen, wie wir arbeiten, welche Ziele wir uns stecken und welche Erfolge wir erreichen. Unsere Informationen ergänzen die monatlichen Berichte der Agentur für Arbeit sinnvoll auf lokaler Ebene.“ Das Kommunale Jobcenter des Main-Kinzig-Kreises ist seit vielen Jahren der größte Akteur auf dem regionalen Arbeitsmarkt. „Wir tragen Verantwortung für über 25.000 Bürgerinnen und Bürger zwischen Maintal und Sinntal, die auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II angewiesen sind“, erläutert Susanne Simmler. „Wir erkennen aus der jahrelangen Erfahrung und dem engen Netzwerk mit der Wirtschaft aus dem Kreisgebiet neuere Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sehr kurzfristig und reagieren mit maßgeschneiderten Förderprogrammen, um den Menschen rasch wieder eine nachhaltige Beschäftigung zu ermöglichen. Wer nicht selbst auf die Unterstützung durch das Jobcenter angewiesen ist, weiß oftmals gar nicht, wo und wie das KCA als lokaler Akteur helfend eingreift und wie sich diese Arbeit auf das so genannte große Ganze auswirkt: die nackte Zahl der Leistungsbeziehenden, die monatlich veröffentlicht wird.“

Zahlen wird auch der KCA-Bericht enthalten. Dabei lege man jedoch großen Wert darauf, niemanden mit Zahlen-Kolonnen zu überfluten. „Wir konzentrieren uns auf die wesentlichen Indikatoren – so kann jeder auf einen Blick erkennen, wie die Lage aktuell steht“, so Simmler. Entwicklungen in einzelnen Kommunen werden dabei zukünftig tiefergehend beleuchtet. Prägnante Diagramme werden einen raschen Überblick liefern, wie sich die Zahl der Arbeitslosen sowie die der Leistungsbeziehenden im Monats- und Jahres-Vergleich entwickelt. Daneben wird das KCA monatlich wechselnde Themenschwerpunkte setzen – etwa unterschiedliche Personengruppen, arbeitspolitische Trends oder innovative Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote in den Fokus rücken. Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sollen zu Wort kommen. Abgerundet werde die vierwöchentliche Mitteilung dann mit einem allgemeinen Überblick der zurückliegenden Nachrichten aus dem kreiseigenen Jobcenter.

Aktueller Überblick       

Exakt 25.536 Menschen waren im Februar 2019 auf Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) im Main-Kinzig-Kreis angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. In diesem Monat gelang es dem KCA-Jobcenter 286 Arbeitsuchende in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Zahl der Neuanträge lag bei 543 und die Arbeitslosenquote SGB II betrug sehr niedrige 2,8 Prozent. „Die rekordverdächtig niedrige Arbeitslosenquote ist für uns natürlich extrem erfreulich. Sie bezeugt, wie stabil der regionale Arbeitsmarkt und wie leistungsstark die hiesige Wirtschaft ist“, konstatiert Jobcenter-Vorstand Krumbe. Gleichwohl wachse die Herausforderung, diejenigen, die trotz günstiger Konjunktur den Anschluss an den Arbeitsmarkt nicht finden würden, zu mobilisieren, zu qualifizieren und zu integrieren. „Damit das gelingt, setzen wir auf immer neue Angebote und Strategien, die wir schrittweise in den künftigen Monatsmeldungen näher vorstellen wollen“, kündigt Sozialdezernentin Simmler an.

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