Junge Union beschließt Deutschlandabitur

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In Saarbrücken sind am zurückliegenden Wochenende rund 1.000 Delegierte und Gäste der Jungen Union zu ihrem Deutschlandtag zusammengekommen.

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Im Mittelpunkt des dreitägigen Treffens standen die Beratungen über den Leitantrag „Made in Germany - Klimaschutz als Erfolgsmodell“. Mit Spannung waren im Vorfeld zudem die Reden von Annegret Kramp-Karrenbauer, Armin Laschet, Markus Söder, Jens Spahn und Friedrich Merz erwartet worden. 

Die Junge Union Main-Kinzig zeigte sich nach dem Deutschlandtag zufrieden. „Trotz der medialen Aufmerksamkeit insbesondere für die Frage, ob die Kanzlerkandidatur künftig per Urwahl bestimmt werden sollte, ist es gelungen neben den Positionen zum Klimaschutz weitere wichtige Akzente zu setzen“, erklärt der JU-Kreisvorsitzende Jannik Marquart. 

So konnte sich der Kreisverband mit einem eigenen Antrag zum Deutschlandabitur durchsetzen. „Uns geht es mit Blick auf die unterschiedlichen Anforderungen in den Ländern um mehr Vergleichbarkeit in den Abiturprüfungen. Es darf nicht sein, dass das Bildungsniveau in Deutschland noch so sehr davon abhängt, in welchem Bundesland man wohnt. Um hier die schwächeren Bundesländer an die stärkeren heranzuführen, braucht es eine ganze Reihe an Maßnahmen. In unserem Antrag gehen wir nun einen ersten Schritt und haben einen verbindlichen Aufgabenpool gefordert, aus welchem die Länder künftig verpflichtend in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch ihre Klausuren für die schriftlichen Prüfungen entnehmen sollen. Wir freuen uns, dass der Antrag eines Mehrheit“, so Pascal Reddig, der den Antrag als stellvertretender Bundesvorsitzender auf den Deutschlandtag eingebracht hat.

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