„Arbeitnehmer können 2013 positiv entgegenblicken“

Politik

In einem ausführlichen Gespräch mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bundesagentur für Arbeit in Hanau (AA), Alexander Noblé, und der Geschäftsführerin, Heike Hengster, informierten sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber und die Bundestagskandidatin im Wahlkreis Hanau, Dr. Katja Leikert (beide CDU), über aktuelle Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt.

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Dabei zeigte sich Alexander Noblé sehr zuversichtlich mit Blick auf die Arbeitslosenzahlen im Main-Kinzig-Kreis. Trotz der Winterzeit sei die Arbeitslosenquote im Vergleich zu den Vormonaten gerade einmal um 0,1 Prozent auf 4,9 Prozent gestiegen, so Noblé. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer könnten auch dem Jahr 2013 positiv entgegenblicken soweit der Konjunkturausblick hier Prognosen zulasse.

Ein Thema, mit dem sich Tauber als Mitglied des Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales intensiv beschäftigt, sind die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den Arbeitsmarkt. Dem damit einhergehenden Fachkräftemangel muss Tauber zufolge frühzeitig entgegengesteuert werden. Der Chef der Arbeitsagentur erläuterte, dass der demografiebedingte Fachkräftemangel vor allem kleine und mittelständische Betriebe treffe. Hingegen werde im verarbeitenden Gewerbe und bei den übrigen Dienstleistungen schon jetzt mit Rationalisierungen oder der Verlagerung ins Ausland auf steigende Arbeitskosten reagiert. Ganz unmittelbar seien die personennahen Dienstleistungen wie Pflege- oder Erzieherberufe von der demografischen Entwicklung betroffen. Der im Zuge einer älter werdenden Gesellschaft steigende Anteil pflegebedürftiger Menschen erfordere eine verstärkte Anstrengung in der Ausbildung von Pflegekräften. Dem aktuellen Fachkräftemangel im Pflegebereich könne Geschäftsführerin Hengster zufolge nur durch eine zügigere Zertifizierung und eine bessere finanzielle Ausstattung von Ausbildungsmaßnahmen entgegen gewirkt werden. Ähnlich verhalte es sich im Erzieherbereich, wo es zwar genügend Ausbildungswillige gebe, aber zertifizierte Ausbildungsstätten vor allem im Osten des Main-Kinzig-Kreises fehlten.


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