AfD bedauert Absage von Aloys Lenz (CDU)

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„Mit großem Bedauern nimmt der AfD Ortsverband Hanau/Großkrotzenburg die endgültige Absage der geplanten öffentlichen Diskussion durch Aloys Lenz zur Kenntnis“, erklärte der Sprecher des Ortsverbandes, Harald Walter.

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Diese Diskussion war zunächst für den 3. Freitag im Januar, 18:31 Uhr, verabredet worden, nachdem der AfD-Kreisvorstand das Gesprächsangebot von Lenz im November spontan angenommen hatte. Hintergrund waren Leserbriefe mit deutlich unterschiedlichen Positionen im Hanauer Anzeiger im Vorfeld der Veranstaltung in der Hanauer Reinhardskirche Mitte November. AfD-Kreissprecher Dr. Wolfram Maaß dazu: „Die Vereinbarung war, dass die AfD den Raum stellt und Herr Lenz sich um einen Moderator seiner Wahl kümmert.“ Dieser Januar-Termin kam auf Bitte von Lenz nicht zustande. Es wurde aber ein neuer Termin in Aussicht gestellt.

In einem zweistündigen Vorgespräch zu dem angekündigten neuen Termin, das Ende vergangener Woche mit Kreissprecher Maaß und weiteren Teilnehmern stattfand, erklärte Lenz schließlich, dass er kein Mandat habe für die CDU zu sprechen und dass er das Gesprächsangebot vom 29.11.  (in einem Leserbrief im HA) zurückziehe.

"Über die tatsächlichen Gründe, warum Lenz sein Angebot nun zurückgezogen hat, kann man nur mutmaßen. Mangelnde Unterstützung durch die Kreis-CDU, betrieben durch den Fraktionsvorsitzenden Reul und die Kreisvorsitzende Dr. Leikert, hatte er angedeutet. Bei den führenden CDU-Funktionären des Kreises wird die Bundeslinie der Kontaktsperre zur AfD mit aller Konsequenz zum Nachteil unseres Gemeinwesens durchgesetzt. Diese Leute haben Angst in ihrer inzwischen nahezu stromlinienförmigen Partei in Ungnade zu fallen und ihre Pöstchen aufs Spiel zu setzen", heißt es in einer Pressemitteilung der AfD. Maaß dazu: „Wie sehr diese Ausgrenzung das bürgerliche Lager schwächt, werden wir wiederum am Sonntag in Langenselbold erleben. Wenn ‚unsere‘ Wähler, die täglich aus Wiesbaden und Berlin von den angeblichen Christdemokraten beschimpft werden, bei der Stichwahl zur Wahl des neuen Bürgermeisters zu Hause bleiben, wird der CDU-Kandidat durchfallen. Der einzig verbleibende CDU-Bürgermeister in Brachttal wird den fortschreitenden Niedergang dieser Partei im Kreis kaum aufhalten können.“

Für den Ortsverband Hanau/Großkrotzenburg setzt Ortssprecher Walter hinzu: „Wir hatten uns besonders auf Herrn Lenz gefreut. Als alte Hanauer hätten wir zunächst die Gemeinsamkeiten betont und an sein Wirken in den guten alten Zeiten erinnert. Sein Einsatz in Sachen ‚Pintsch Öl‘ ist nicht vergessen. Und die AfD Hanau-Großkrotzenburg ist im Übrigen die einzige Partei, die bislang - und das schon seit der Gründung des OV 2017 - eine Zusammenarbeit von Hanau und Großkrotzenburg fordert.“

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