Teilnahme an Pilotprojekt zur Berufsorientierung

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„Das Feriencamp Berufsorientierung“ war im vergangenen Jahr als Pilotprojekt gestartet, nun soll es in den Osterferien erneut stattfinden – mit mehr Unternehmen und Betrieben und damit auch mehr Praktikumsplätzen, die jungen Leuten die Möglichkeit bieten, sich bei der Berufswahl zu orientieren.

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Denn fest steht: Es hat allen Teilnehmenden gefallen. „Wir bedanken uns recht herzlich bei den Firmen, die mitgemacht haben für die Unterstützung unseres Feriencamps“, sagte Bildungs- und Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann (CDU) bei einem Treffen im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen. Die Idee zu dieser neuartigen Praktikumswoche hatte Ottmann im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht. Mitstreiter sind die Agentur für Arbeit in Hanau, die Gesellschaft für Wirtschaftskunde (GfW), die Volkshochschule der Bildungspartner Main-Kinzig und engagierte Unternehmen.

Zusammen mit Walter Dreßbach, der beim Main-Kinzig-Kreis für die Wirtschaftsförderung zuständig ist, überreichte Winfried Ottmann nun im Beisein von Reinhold Maisch, dem Geschäftsführer der GfW, Urkunden an das Unternehmen Sislak Design Werbeagentur und Uniper Kraftwerk Staudinger. „Wir hoffen natürlich, dass die beteiligten Unternehmen aus dem vergangenen Jahr auch in diesem Jahr wieder dabei sind“, erklärte Winfried Ottmann. Das sagten Georg Sislak, Geschäftsführer von Sislak Design, und Stefan Burgard, Ausbildungsleiter bei Uniper Kraftwerk Staudinger, in dem Gespräch auch prompt zu. Denn: „Das Feriencamp lief erfolgreich, die Begeisterung der jungen Leute war direkt zu spüren“, sagte Stefan Burgard. Die Jugendlichen waren bei ihm in der Lehrwerkstatt eingesetzt. „Dieser praktische Bezug ist genau das, was junge Menschen brauchen, um überhaupt entscheiden zu können, ob ein Beruf etwas für sie ist“, machte Reinhold Maisch deutlich. Es reiche nicht aus, sich theoretisch über die Anforderungen einer Tätigkeit und Ausbildung zu informieren. Wichtig seien reale Erfahrungen. Georg Sislak lobte in diesem Zusammenhang die Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises, die sich sehr in der Vernetzung der verschiedenen Akteure engagiere. „Das ist nicht selbstverständlich“, sagte er. Er freute sich aber auch über das Engagement der jungen Leute, die heute viel fitter im Umgang mit Computer-Technik seien als noch vor zehn Jahren. Hier zahle sich aus, dass der Main-Kinzig-Kreis in diesem Bereich große Anstrengungen unternommen habe, um zum einen alle 100 Schulstandorte im Kreisgebiet mit schnellem Internet zu versorgen, und zum anderen die technische Ausstattung in den Schulen aufgerüstet habe, sagte Winfried Ottmann. Das Feriencamp sei eine gelungene Gemeinschaftsaktion. „Es ist uns sehr wichtig, dass wir alle Beteiligten miteinander ins Gespräch bringen und solche Projekte gemeinsam tragen“, sagte Walter Dreßbach.

Das Feriencamp Berufsorientierung soll junge Leute und ihre Eltern verstärkt darauf aufmerksam machen, dass handwerkliche Berufe durchaus eine gute Wahl sind. „Fachkräfte in Industrie und Handwerk werden nach wie vor dringend gesucht“, sagte Winfried Ottmann. Das nächste Feriencamp findet in den Osterferien vom 6. bis 9. April statt. Interessierte Firmen sind willkommen, Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. Bewerbungen sind per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Das „Feriencamp Berufsorientierung“ richtet sich an Jugendliche der Klassen acht bis zehn.

Foto: Bildungs- und Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann (rechts) überreichte als Zeichen des Dankes für die Teilnahme am „Feriencamp Berufsorientierung“ Urkunden an Stefan Burgard (Uniper Kraftwerk Staudinger, Zweiter von links) und Georg Sislak (Sislak Design, Dritter von links). Unser Bild zeigt außerdem Walter Dreßbach, Wirtschaftsförderung des Main-Kinzig-Kreises (links), und Reinhold Maisch (GfW, Zweiter von rechts).

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