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Nach Auskunft der Vorsitzenden der Geschäftsführung, Heike Hengster, ist der Arbeitsmarkt im Main-Kinzig-Kreis gut und stabil. Die Arbeitslosigkeit sei von Oktober auf November 2019 um 168 Personen auf 9065 Arbeitslose gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sei die Arbeitslosenzahl zwar um 206 Personen leicht gestiegen, aber der Anstieg sei moderat. Die Arbeitslosenquote läge zum Ende des Jahres 2019 noch immer, wie bereits im Oktober 2019, bei etwa 4,0 Prozent. Im Stadtgebiet Hanau sei Sie höher als im restlichen Main-Kinzig-Kreis.

Im Vergleich zum November des Jahres 2018 habe sie sich sogar etwas verbessert. Erfreulich sei auch die Entwicklung bei den Langzeitarbeitslosen, deren Zahl sich ebenfalls verringert hat. Während noch im Oktober des Jahres 2019 2892 langzeitarbeitslos gemeldet waren, läge die Zahl im November bei 2823 Personen. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl um 177 Personen gefallen. Die Unterbeschäftigung sei ebenfalls stabil geblieben. Hengster rechne aber damit, dass der angekündigte Stellenabbau bei einzelnen Unternehmen im nächsten Jahr spürbar werden könnte. 

Insgesamt untergliedere sich die Zahl von 9065 gemeldeten Arbeitslosen in 3052 Personen die nach SGB III und 6013 Personen, die nach SGB II unterstützt würden. Insgesamt konnten 1799 Personen aus dem Regelkreis SGB II entlassen werden, wobei 223 Personen in eine Erwerbstätigkeit überführt wurden, 655 Personen seien in Ausbildung und sonstige Maßnahmen übernommen worden und 666 gingen in den Bereich der Nichterwerbstätigkeit über. 255 Personen seien aus sonstigen Gründen aus der Arbeitslosigkeit entlassen worden.

„Das östliche Rhein-Main-Gebiet profitiert erheblich von der Prosperität der Metropolregion. Aus unserer Sicht leisten die Agentur für Arbeit und das Kommunale Center für Arbeit des Main-Kinzig-Kreises eine gute Arbeit. Besonders erfreulich ist, dass der gesamte Main-Kinzig-Kreis sich positiv entwickelt hat“, stellt der ehemalige Wirtschaftsdezernent der Stadt Hanau und ehrenamtliche Kreisbeigeordnete, Dr. Ralf-Rainer Piesold, fest.

„Es ist eine gute Nachricht für die Region, dass die aktuellen Zahlen noch immer so gut sind. Wir müssen aber darauf vorbereitet sein, dass die Zeiten schwieriger werden. Daher sollten nun die richtigen politischen Weichen gestellt werden. Die wichtigste Vorbereitung auf konjunkturelle Schwächephasen ist eine starke Wirtschaftsförderung und die Schaffung besserer Rahmenbedingungen für die Unternehmen und Gründer im Main-Kinzig-Kreis“, fordert der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag, Kolja Saß.

„Insbesondere die regionale Wirtschaftsförderung ist sehr wichtig. Hier sehen wir für den Landkreis jedoch durchaus noch Entwicklungspotenzial. Gründerinitiativen können hier eine besondere Rolle einnehmen, da sie langfristig Arbeitsplätze schaffen. Als FDP-Fraktion haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder eine Verstärkung der Wirtschaftsförderung gefordert“, erinnert Saß daran, dass der Main-Kinzig-Kreis in Sachen Wirtschaftsförderung durchaus noch mehr tun müsste.

„Längst hat der Fachkräftemangel auch bei uns im Main-Kinzig-Kreis zugeschlagen. Berufliche Aus- und Weiterbildung muss daher wieder weiter in den politischen Fokus gerückt werden und bedarf einer möglichst breiten politischen Förderung. Wichtig ist jedoch auch, dass wir als Gesellschaft den Ausbildungsberufen wieder den gesellschaftlichen Stellenwert einräumen, den sie verdienen“, schließt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Kreistagsfraktion, Behrad Farhan.

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