Kreisordnungsbehörde: Rosemarie Jürgens geht in Ruhestand

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Für Landrat Thorsten Stolz (SPD) war es im Herbst vergangenen Jahres schon eine besondere Ehrung, als er Rosemarie Jürgens für sage und schreibe 50 Jahre Tätigkeit im öffentlichen Dienst Dank und Anerkennung aussprach.

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Insofern war es dieser Tage ein ebenso bedeutsames Ereignis, die Gelnhäuserin zu verabschieden. Die Sachgebietsleiterin der Kreisordnungsbehörde geht Ende Februar in den Ruhestand. „Frau Jürgens hat in der Kreisverwaltung eine Bilderbuchkarriere hingelegt, die großen Respekt verdient. Sie hat in jeder Hinsicht den Jüngeren als Vorbild und Förderin gedient“, sagte Landrat Stolz.

Als Rosemarie Jürgens ihre berufliche Laufbahn 1969 begann, war sie noch beim Landkreis Gelnhausen angestellt, zunächst als Bürogehilfin. Sie durchlief mehrere Bereiche der öffentlichen Verwaltung, darunter die Wasserbehörde und den Bereich des Katastrophenschutzes. Seit 2002 leitet sie die Kreisordnungsbehörde mit Waffenbehörde und Allgemeinem Polizeirecht, Gewerbebehörde mit dem Bereich Schwarzarbeit, Jagd- und Fischereibehörde sowie Personenstandswesen.

In der Ansprache von Landrat Thorsten Stolz wie auch jenen von Nicole Dein vom Büro für Frauenfragen und Chancengleichheit, Ulrike Pleier-Betz vom Personalrat und Cornelia Gasche aus dem Amt für Personal, Planung und Organisation stand ein Aspekt immer wieder im Zentrum: die Anerkennung für die beachtliche Karriere einer Frau inmitten von männerdominierten Verantwortungsbereichen. „Rosemarie Jürgens hat die alles andere als einfachen Aufgabengebiete bearbeitet, und das schon als junge Frau zu Beginn ihrer Laufbahn im Landkreis Gelnhausen, später dann beim Main-Kinzig-Kreis. Das hat ihr einiges abverlangt. Sie hat das aber immer mit einem hohen Maß an Verlässlichkeit und Sachkompetenz, immer auf der Höhe der Gesetzgebung und Rechtsprechung und vor allem als Ruhepol in verantwortlicher Position gemeistert“, lobte Thorsten Stolz.

Die Zuständigkeiten für die Zeit „nach der Ära Frau Jürgens“ seien in der Kreisverwaltung ja längst geklärt, betonte der Landrat in seiner Ansprache, und auch daran habe die einstige Bürogehilfin und heutige Oberamtsrätin einen gehörigen Anteil. „Immer war es ihr ein Anliegen, junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern, zu unterstützen und weiterzubilden. Das ist etwas Besonderes und trägt im Amt reiche Frucht. Die jungen Leute, die sie einst gefördert hat, übernehmen jetzt die Verantwortung, bestens auf die Themen und Schwerpunkte vorbereitet. Auch dafür sage ich ausdrücklich Danke“, so Stolz.

Foto: „Rosemarie Jürgens hat die alles andere als einfachen Aufgabengebiete bearbeitet“, sagte Landrat Thorsten Stolz (Dritter von rechts), nun geht die Leiterin der Kreisordnungsbehörde (Dritte von links) in den Ruhestand. Ulrike Pleier-Betz (Personalrat), Nicole Dein (Gleichstellungsbeauftragte), Cornelia Gasche (Amt für Personal, Planung und Organisation) und Silvio Franke-Kißner (Leiter Amt für Sicherheit, Ordnung, Migration und Integration, von links) gaben ihr zum Abschied ebenfalls die besten Wünsche mit auf den Weg.

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