Land unterstützt auch Hessens Sport

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Als ein „gutes Signal, das den Fortbestand des unseres bewährten Sportsystems während und nach der Corona-Krise erwarten lässt“, hat Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h), den Nachtragshaushalt des Landes Hessen bezeichnet.

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Der Haushalt spannt einen Schutzschirm in Höhe von mindestens 8,5 Milliarden Euro auf. Mit Leistungen aus dem Schutzschirm werden auch Hessens 7.600 Sportvereine unterstützt. „Die Folgen der Corona-Krise sind derzeit auch für den organisierten Sport unabsehbar. Unsere Vereine müssen nach wie vor ihre Sportstätten unterhalten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezahlen und andere laufende Kosten bedienen. Das lässt sich ohne Hilfe nicht bewältigen“, so Müller.

Der Landessportbund Hessen hatte daher bereits vergangene Woche den Kontakt zur Landesregierung aufgenommen und um finanzielle Hilfen für seine Mitgliedsorganisationen gebeten. Dies wird jetzt auch von der Dachorganisation des Sports in Deutschland, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), unterstützt, denn auch die Hilfsprogramme des Bundes müssen für Sportvereine und -verbände unbedingt zugänglich sein. In einer mit allen 16 Landessportbünden abgestimmten Erklärung heißt es: „Der DOSB und die 16 Landessportbünde appellieren an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern, die Sportvereine und Sportverbände in der Corona-Krise schnell mit einem Schutzschirm in ihrem Fortbestand zu sichern. Die gemeinwohlorientierten Sportorganisationen sind eine starke Säule Deutschlands und stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Miteinander ein. Diese Säule darf gerade in diesen Zeiten nicht ins Wanken geraten, ohne staatliche Unterstützung wird dies jedoch nicht überall gelingen. Die Folgen für das Zusammenleben, für psychische und physische Gesundheit, Inklusion, Integration und Lebensqualität wären unabsehbar.“

Wie stark sich der organisierte Sport auch in diesen Zeiten in die Gesellschaft einbringt, wird in der Stellungnahme des DOSB und der Sportbünde plakativ beschrieben: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel ehrenamtlich Engagierte, Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Athlet/innen bundesweit ihr Aufgabengebiet im Sportverein der aktuellen Situation unaufgefordert angepasst haben. Sie organisieren zum Beispiel Nachbarschaftshilfe, erledigen Einkäufe für Ältere und unterstützen vielfältig über ihre lokalen Netzwerke.“ Für Hessens Sportchef Rolf Müller eine Selbstverständlichkeit. „Begriffe wie Gemeinschaft, Gemeinsinn und unterstützendes Miteinander waren im Sport schon vor der Corona-Krise Schlüsselbegriffe. Das hat sich auch in der jetzigen Situation nicht geändert.“

Der Landessportbund Hessen selbst unterstützt seine Vereine weiterhin mit Rat und Tat. So wurde lsb h-Internetauftritt unter der Adresse yourls.lsbh.de/corona ein eigener Bereich eingerichtet, der die gut 7.600 Sportvereine des Landes kontinuierlich mit wichtigen Informationen versorgt. Die Geschäftsstelle des Landessportbundes in Frankfurt ist zwar für Publikumsverkehr geschlossen, aber personell „notbesetzt“. Eine Liste mit Telefonnummern für dringende Anfragen ist unter der Adresse yourls.lsbh.de/telefonliste veröffentlicht.

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