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Es sei eine Leistung, die man nicht hoch genug würdigen könne, was Pflegepersonal und Ärzte hier binnen weniger Tage zu Beginn der Pandemie auf die Beine gestellt haben. "Die Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern wurden binnen kürzester Zeit hochprofessionell auf Krisenmodus umgestellt, um im Bedarfsfall Covid 19-Patienten eine adäquate Versorgung zu Teil werden zu lassen. Währenddessen war der Notfallbetrieb für alle anderen Patienten stets gewährleistet. Die Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises konnten sich in den zurückliegenden Wochen der Pandemie durch unsere beiden Kliniken gut versorgt wissen", so der FW-Kreistagsabgeordnete und Aufsichtsratsmitglied der Main-Kinzig-Kliniken Carsten Kauck.

Diese Umstellung auf Krisenmodus habe den Main-Kinzig-Klinken allerdings einen hohen Preis abverlangt. Zahlreiche geplante Operationen hätten zurückgestellt werden müssen. Weitere Patienten seien aus Angst vor einer möglichen Corona-Ansteckung zu Hause geblieben. "Dies alles hat die Kliniken, die auf Wirtschaftlichkeit ausgerichtet sind, auf der Einnahmenseite hart getroffen. Einnahmen sind weggebrochen während auf der Ausgabenseite die Kosten geblieben sind bzw. bedingt durch die Umstellung auf Krisenmodus und die damit verbundene Anschaffung von zusätzlicher Schutzkleidung und Beatmungsgeräten sogar gestiegen sind. Dies alles trifft die Main-Kinzig-Kliniken in einer Zeit, in der die Kliniken sich per se einer finanziellen Herausforderung gegenübersehen. Mit Beschlüssen des Kreistages haben die Main-Kinzig-Kliniken in den vergangenen Jahren und auch in den nächsten Jahren Investitionen von über 60 Millionen Euro in den Ausbau und in die Modernisierung der beiden Klinikstandorte getätigt. Aktuell sei hier der Neubau am Klinikstandort in Gelnhausen, der vor seiner Fertigstellung steht, zu nennen. Diese Investitionen werden von der Kreispolitik in der guten Absicht getätigt, weiterhin den Bürgerinnen und Bürgern eine adäquate und gute medizinische Versorgung vor Ort, im Kreis zu garantieren", so der FW-Fraktionsvorsitzende Heinz Breitenbach.

Oben drauf komme nun noch besagte Kosten für die Umstellung der Kliniken in den Krisenmodus und die damit verbunden Ausgaben für das Vorhalten von Beatmungsplätzen. "Aufgaben und Ausgaben, die nicht im Entscheidungsbereich der Main-Kinzig-Kliniken oder deren Eigentümer, dem Main-Kinzig-Kreis lagen, sondern von Bundes- und Landesebene angewiesen wurden. Für die Freien Wähler Main-Kinzig ist daher klar, dass Bund und Land den Kliniken die auf die Corona-Pandemie zurückzuführenden Kosten erstatten müssen, um die Wirtschaftlichkeit und somit den Bestand der Kliniken zu sichern. Zwar hätten Bund und Land bereits die Erstattung von Kosten zugesagt, die Freien Wähler Main-Kinzig wollen jedoch sichergestellt wissen, dass hier nicht nur mit Pauschalbeträgen für eine gewisse Zahl von Beatmungsplätzen operiert wird, sondern dass den Kliniken die tatsächlichen durch die Pandemie-Vorkehrungen entstandenen Kosten erstattet werden", so die Freien Wähler.

Darüber hinaus fordern die Freien Wähler Main-Kinzig den Bund und das Land Hessen auf, den Kliniken in den kommenden Jahren zusätzliche Finanzmitteln zur Verfügung zu stellen, mit denen diese in die Lage versetzt werden, sich auf derartige Krisensituationen vorzubereiten und entsprechende Infrastruktur, Ausstattung und Ausrüstung vorzuhalten. "Wir dürfen, was die medizinische Versorgung unserer Bürger im Kreis in Pandemie- oder Krisenzeiten betrifft, nie mehr so unvorbereitet überrascht werden wie im März dieses Jahres", so Heinz Breitenbach und Carsten Kauck abschließend.

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