Radverkehr und Klimaschutz bei Ottmann in guten Händen

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Nachdem sich in den letzten Tagen eine Diskussion um den Radverkehr im Main-Kinzig-Kreis entsponnen hat und nach der jüngsten Veröffentlichung des Umweltbundesamtes, in welcher mehr Platz für Radfahrer gefordert wird, meldet sich nun auch der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Michael Reul, zu Wort:

„Radverkehr und Klimaschutz sind im Main-Kinzig-Kreis bei unserem Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann in guten Händen! Beide Themen sind durch die Koalition im Dezernatszuschnitt des Kreisbeigeordneten angesiedelt worden und werden von diesem erfolgreich und nachhaltig bearbeitet.“

Zur Historie führt Winfried Ottmann aus: „Als ich am 01.07.2018 das Dezernat übernommen habe, war ein Radverkehrskonzept entlang der Kreisstraßen bereits beauftragt. Der Ansatz meines Vorgängers von den Grünen war dabei kein schlechter. Wo sonst, wenn nicht entlang der Kreisstraßen, könnte der Main-Kinzig-Kreis damit beginnen, Radwege zu bauen?“ Verkehrsdezernent Ottmann weiter: „Nachdem uns das Radverkehrskonzept entlang der Kreisstraßen im Sommer letzten Jahres vorlag, mussten wir jedoch einen ziemlichen Flickenteppich konstatieren, da ein Radweg natürlich nicht dort enden darf, wo eine Kreisstraße in eine Gemeinde-, Landes- oder Bundesstraße mündet. Somit war es für uns die logische Konsequenz, ein baulastträgerübergreifendes Radwegekonzept zu beauftragen.“

Zum aktuellen Stand des baulastträgerübergreifenden Radverkehrskonzeptes führt Ottmann aus: „Im Zuge der Haushaltsberatungen hat der Kreistag des Main-Kinzig-Kreises im Dezember letzten Jahres den Beschluss gefasst, der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) beizutreten. Dort wurde ein Förderantrag gestellt und zwischenzeitlich liegt dem Main-Kinzig-Kreis eine Förderzusage von Hessen Mobil in Höhe von 70% bei geschätzten Kosten von rund 100.000,00 € vor. Umgehend nach Eingang dieser Förderzusage wurden die Rahmenbedingen der Ausschreibung des Radverkehrskonzeptes abgeklärt, so dass es im Laufe der zurückliegenden Woche ausgeschrieben werden konnte“, bilanziert Kreisbeigeordneter Ottmann die Bemühungen seiner Fachleute aus der Verwaltung.

Ziele des baulastträgerübergreifenden Radverkehrskonzeptes seien:

  • Schaffung einer Planungsgrundlage
  • Schließung von Lücken im bestehenden Netz
  • Allgemeine Verbesserung des Radwegenetzes
  • Grundlagenermittlung für andere Baulastträger, speziell die Kommunen des Main-Kinzig-Kreises
  • Stärkung der Mobilität
  • Verbesserung der Luftqualität
  • Beitrag zur Verkehrswende

„Bereits vor der Beauftragung eines baulastträgerübergreifenden Radverkehrskonzeptes ist eines jedoch klar“, führt der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion weiter aus: „alle Fragen rund um den Radverkehr gehören in eine Hand, denn dem Radfahrer ist es im Zweifel egal, ob er auf einem touristischen oder einem „herkömmlichen“ Radweg oder auf einer Radschnellverbindung unterwegs ist, Hauptsache er erreicht sein Ziel möglichst schnell und komfortabel.“ Reul weiter: „Die Corona-Pandemie erscheint an dieser Stelle wie eine Chance, denn die Bevölkerung hat das Fahrrad im Laufe dieses Jahres für sich entdeckt. Der Verkauf von E-Bikes boomt und zahlreiche Fahrradhändler waren im Frühjahr/Frühsommer nahezu ausverkauft.“

Dazu Kreisbeigeordneter Ottmann: „An dieser Stelle schließt sich der Kreis. Eine signifikante Erhöhung des Radverkehrs bedeutet zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz. Auch dieser ist bei mir im Dezernat verortet und erst vor wenigen Tagen konnten meine Fachleute aus der Verwaltung die Ergebnisse der Einstiegsberatung zum kommunalen Klimaschutz vorstellen.“

Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Michael Reul, abschließend: „Radverkehr und Klimaschutz sind beides Themen, die bei uns Christdemokraten oben auf der Agenda stehen. Insofern sehe ich keinen Anlass für Verunsicherung. Unser Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann wird bei beiden Themen die Weichen in die richtige Richtung stellen und dafür sorgen, dass der Main-Kinzig-Kreis den zukunftsorientierten Weg einschlägt“, so Reul abschließend.

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