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Circa 90 Freie Demokraten von Maintal bis Sinntal wählten am vergangenen Freitag auf einem turbulenten Parteitag in der Klosterberghalle in Langenselbold ihre Liste für die Kreistagswahl am 14. März 2021 (wir berichteten). „Gemeinsam können wir die Wahl für unsere Partei gewinnen und dann etwas für die Menschen in unserem Kreis bewegen “, so der Spitzenkandidat. Der Großkrotzenburger erreichte 87 Prozent der Stimmen.

Ebenfalls ohne Gegenkandidaten kam die stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands und Landesvorstandsmitglied Anke Pfeil (47) aus Schöneck mit einer Zustimmung von 76 Prozent auf Platz 2. Für den Platz 3 bewarben sich die beiden weiteren Stellvertreter im Vorsitz der FDP Main-Kinzig, Prof. Dr. Joachim Fetzer (54) aus Maintal und Rolf Zimmermann (70) aus Linsengericht. Fetzer konnte sich mit 49 zu 35 Stimmen gegen Zimmermann durchsetzen. Zimmermann unterlag in Folge im Wahlgang auf Platz 4 gegen den aktuellen Fraktionsvorsitzenden der FDP Main-Kinzig im Kreistag, Kolja Saß aus Gelnhausen.

In einem persönlichen Statement erklärte Zimmermann im Anschluss seinen Rücktritt aus dem Kreisvorstand. Der FDP-Kreisvorsitzende Protzmann bedauert den Rücktritt. „Rolf Zimmermann ist aus regionalplanerischen Gründen gegen den Ausbau der Windkraft im Main-Kinzig-Kreis und für die Interessen des Ostkreises eingetreten. Wir werden auch künftig entschieden für diese Positionen kämpfen“, kündigte der Spitzenkandidat an.

Die Wahl für Listenplatz 5 konnte Dagmar Oppermann aus Hasselroth knapp mit 51% zu 47% gegen den Kreisbeigeordneten Prof. Dr. Ralf-Rainer Piesold aus Hanau für sich entscheiden. Piesold wurde anschließend mit 74% auf Platz 6 gewählt. Im Rennen um Platz 7 konnte sich Leo Hoffmann, frisch gewählter Vorsitzender der FDP Maintal,mit 51% knapp gegen den Haushalts- und Finanzexperten der Kreistagsfraktion Alexander Noll aus Großkrotzenburg durchsetzen. Noll unterlag in Folge auf Platz 8 in einer Stichwahl mit 47% zu 52% gegen den Kreisvorsitzenden der Jungen Liberalen Marc Schmidt aus Hanau.

Auf den Plätzen 9 bis 12 folgen ohne Gegenkandidaten Christof Sack (Langenselbold), Katja Lauterbach (Bruchköbel), Bernhard Reuß (Sinntal) und Michael Otten (Bad Orb). Die zehn Kandidatinnen und 53 Kandidaten für die Plätze 13 bis 75 wurden anschließend gemeinsam gewählt. Insgesamt deckt die Liste der Partei 22 Städte und Gemeinden des Main-Kinzig-Kreises ab.

Aus Sicht der Freien Demokraten gehören Wahlen mit mehreren Bewerbern zum normalen demokratischen Prozess. Protzmann erklärte zum Ausgang der Listenaufstellungen: „Jeder, der bei einer Wahl schon einmal eine Niederlage erlebt hat, kann die persönliche Enttäuschung sicher nachvollziehen. Als Kreisvorsitzender freue ich mich, dass so viele qualifizierte und engagierte Mitglieder für die liberale Idee im Main-Kinzig-Kreis stehen. Auch im Spitzenteam haben wir eine hervorragende Mischung unterschiedlicher Qualifikationen und ich erwarte, dass wir jetzt geschlossen in den Wahlkampf ziehen.“

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