Ein entsprechender Antrag wurde in der Fraktionssitzung beschlossen. „Auch in Bad Orb und Bad Soden-Salmünster sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie wie in anderen Branchen deutlich spürbar. Die Kurorte und Heilbäder nehmen eine wichtige medizinische und touristische Funktion ein und sind deshalb, auch für Hessen und den Main-Kinzig-Kreis, von großer Bedeutung. Wir sehen hier einige Möglichkeiten, wie das Land der Branche in der Krise helfen könnte“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete aus Steinau im Anschluss der Fraktionssitzung in Wiesbaden.

Zum einen fordert die SPD die Landesregierung auf, für die kommenden Jahre den sogenannten „Bäderpfennig“ von 13 Millionen Euro auf 15 Millionen Euro anzuheben. Diese Ausgleichszahlungen wurden eingeführt, um den Mehraufwand auszugleichen, den Heilbäder und Kurorte aufwenden müssen. Damit kommt die SPD der Forderung des hessischen Heilbäderverbands nach. Zum anderen wird ein Sonderprogramm des Landes gefordert, mit dem Investitionen in die kurspezifische Infrastruktur erfolgen können. „Wir durchleben gerade ungewöhnliche Zeiten. Doch irgendwann einmal werden wir die Pandemie überwunden haben. Dann werden wir die Kurorte und Heilbäder mehr denn je brauchen. Bis dahin brauchen sie aber unserer Unterstützung, damit sie auch in ein paar Jahren die Leistungen noch erbringen können“, begründet Heinz Lotz den Antrag der SPD-Landtagsfraktion.

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