All diese Kommunen erhalten nun Mittel aus dem Corona-Sondervermögen in Höhe von 4 Millionen Euro, zusätzlich zu den bislang zur Verfügung stehenden 5,5 Millionen Euro jährlich aus dem Hessischen Umweltministerium. Dies entspricht einer Vollfinanzierung.

Markus Hofmann, Landtagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, begrüßt diese Aufstockung zu einer 100 Prozent-Förderung. „Corona stellt uns vor Zukunftsherausforderungen und dazu gehört maßgeblich auch die Bewältigung des Klimawandels. Dass die hessischen Klima-Kommunen nun eine zusätzliche Unterstützung erhalten, unterstreicht die Wichtigkeit ihrer Klimaschutz-Aktivitäten.“ Neben den finanziellen Zuwendungen erhalten die teilnehmenden Städte und Gemeinden Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzprojekten sowie Partizipationsmöglichkeiten an zahlreichen Veranstaltungen und im Netzwerk.

Im Main-Kinzig-Kreis sind 14 Kommunen Teil des Bündnisses. Dazu zählen die Städte Hanau, Gelnhausen, Maintal, Schlüchtern, Bad Soden-Salmünster, Wächtersbach, Bad Orb und Nidderau sowie die Gemeinden Großkrotzenburg, Hammersbach, Rodenbach, Brachttal und Schöneck außerdem der Landkreis Main-Kinzig. Markus Hofmann ermutigt weitere Städte und Gemeinden im Landkreis sich dem Bündnis anzuschließen, denn der Weg zu einem klimaneutralen Hessen der Zukunft kann nur mit vereinten Kräften bewältigt werden. Umweltministerin Priska Hinz hat das Ziel ausgegeben, dass alle hessischen Kommunen Teil des Bündnisses werden sollen.

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