Ältere Menschen im MKK werden benachteiligt

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Anlässlich der Ankündigung der Landesregierung, am 9. Februar auch die übrigen Impfzentren zu öffnen, wiederholen die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller und der Landtagsabgeordnete Heinz Lotz (beide SPD) ihre Forderung, alle Impfzentren in Hessen sofort zu öffnen.

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Besonders kritisieren sie dabei, dass die Landesregierung diese Forderung, die rechtzeitig vorher auch von vielen Bürgermeistern, Landräten, Landes- und Bundespolitikern geteilt wurde, schlichtweg an sich abprallen lasse. Der CDU und den Grünen im Main-Kinzig-Kreis werfen sie vor, in stillem Gehorsam zur schwarzgrünen Landesregierung die Interessen des Main-Kinzig-Kreises zu vernachlässigen.

„Die Öffnung der ersten Impfzentren ist ein Lichtblick, allerdings nicht für alle Hessen. Der 9. Februar ist viel zu spät. Die Nichtöffnung der startbereiten Impfzentren in Gelnhausen und Hanau benachteiligen eindeutig die ältere Generation auf dem Land. Überall wird die unfaire Verteilung des Impfstoffes angeprangert, aber Sozialminister Klose lässt diese Kritik an sich abperlen. Kreis-CDU und Kreis-Grüne unterstützen durch ihr Schweigen diese Ungerechtigkeit auch noch. Sie lassen die Menschen im Main-Kinzig-Kreis im Stich“, sagte der Landtagsabgeordnete Heinz Lotz nach einem Telefonat mit Bettina Müller.

Auch die Bundestagsabgeordnete ist enttäuscht von der Landesregierung. „In anderen Bundesländern ist es selbstverständlich, dass sämtliche Impfzentren geöffnet sind. Sozialminister Klose konnte bislang keine organisatorischen epidemiologischen Argumente nennen, warum nur sechs Impfzentren geöffnet werden. Deshalb ist die Enttäuschung für die Menschen im ländlichen Raum umso größer, weil wir uns von der Landesregierung zur Recht benachteiligt vorkommen“, so die Bundestagsabgeordnete aus dem Flörsbachtal. Die hessische Landesregierung habe zu spät ihr Impfkonzept überarbeitet und in allen 28 hessischen Zentren impfen lassen. Selbst wenn zunächst nur wenige Termine vergeben werden könnten, sollte man es gerade älteren Menschen möglichst einfach machen, sich impfen zu lassen. So fordert Bettina Müller, die im Bundestag dem Gesundheitsausschuss angehört, die mobilen Impfteams auszuweiten. „Etwa drei Viertel der Pflegebedürftigen in Hessen werden zuhause versorgt und nicht in Heimen gepflegt. Für diese Personengruppe müssen die Angebote ausgeweitet werden, sich zuhause impfen zu lassen, auch in Kooperation mit den Hausarztpraxen“, so Bettina Müller.

Der Landtagsabgeordnete Heinz Lotz wird noch einmal deutlich: „Diese Landesregierung macht Politik für die Menschen in der Stadt und wir Landmenschen können sehen wie wir zurechtkommen. Wenn ich dann noch höre, ältere Menschen sollen für den Transport in die Stadt ein Taxi gestellt bekommen, werde ich zornig. Überhaupt einen Impftermin zu bekommen ist eine einzige Katastrophe, jetzt folgt auch noch eine lange Taxifahrt, die auch nur mit Maske möglich ist. Wer auf dem Land lebt, älter ist, keine familiäre Hilfe erhalten kann und geimpft werden möchte, der ist in Hessen gekniffen.“

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