Neustart für mehr Leben in der Stadt

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"Seit über einem Jahr ist Corona Synonym für massive Einschränkungen im Freizeitbereich, Selbständige und Kulturschaffende am Rande oder Verlust ihrer Existenzen, verödete Innenstädte, zusammenbrechendes Vereinsleben und Politik findet nur noch in einsamen Web-Konferenzen statt", so der Kreisvorsitzende der MIT, Volker Rode.

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"Nachdem man jetzt den Weg für ein vorsichtiges langsames Öffnen gefunden hat, braucht es einen starken Impuls um die betroffenen Innenstädte wieder zum Leben zu erwecken und um Neugründungen in leerstehenden Immobilien zu ermöglichen. Der durch Corona erstarkte Onlinehandel macht dem städtischen Handel einen Neustart deutlich schwerer und es braucht eine starke Allianz zwischen den Städten, der Wirtschaft und den Eigentümern, um diese Herausforderung meistern zu können. Der Hauptgrund, Städte zu besuchen, ist unverändert, das 'Einkaufen' und vitale Städte zeichnen sich durch ein breites Angebot von Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistern aus und alle, angefangen vom Händler über den Gastronom bis zum Kulturtreibenden, sind auf stark frequentierte Städte angewiesen, parallel können sie mit ihren vielseitigen Angeboten, Cafés, Kultur und Freizeitangeboten einer Stadt zu pulsierendem Leben verhelfen", so Rode weiter, der auch Mitglied im Bundesvorstand ist.

Hier brauche es seitens der Politik eine starke Unterstützung und keine unsinnigen Reglementierungen. Rode: "Wenn wir einen erfolgreichen Neustart zum Erhalt von Existenzen, wohnortnahen Arbeitsplätzen und kommunikativen Städten umsetzen wollen, brauchen wir kurze Wege zwischen den Bürgern, den Gewerbetreibenden und der Politik vor Ort. Umso unverständlicher ist es aber, wenn jetzt manche von der Chance eines radikalen ökologischen Umbaus reden und der Kraftakt zur Rückkehr in die gewohnte Realität vieler in wirtschaftliche Not geratener Kleinunternehmer und Kulturschaffenden in ihren Augen, nur den 'Charakter einer Illusion' hat. Wer jetzt einen „Green Deal“ auf dem Rücken der durch die Corona-Krise gebeutelten Menschen mit Hilfe einer ideologisch Verbotsliste durchsetzen will, wird den Menschen vor Ort nicht gerecht und der Slogan der Grünen 'Veränderung schafft Halt' hat damit ein deutlich mehr Erschreckendes an sich. Da kann auch nicht so mancher Satz in der Präambel beruhigen, bei dem es sich um ein Leben in Freiheit, Würde, Wohlstand und um Vorsorge und Gerechtigkeit handelt."

Abschließend teilt der MIT-Kreisvorsitzende mit: "Wir seitens der Mittelstandsunion lehnen eine solch angedachte Vorgehensweise, bei der die Inanspruchnahme von Grundrechten fast begründungsbedürftig wird, ab. Für uns steht der Erhalt einer lebendigen kulturellen Stadt im Mittelpunkt und im Gegensatz sind wir nicht der Meinung, dass der Erhalt von kleinen und mittleren Existenzen eine Bedrohung für die Welt und des Klimas darstellt, geschweige denn die Eigenverantwortlichkeit von Menschen. Wir werden alles daransetzen, dass nach Corona die Menschen sich in den Städten zum Einkaufen, zur Kultur, oder einfach nur auf einen Kaffee in der Stadt treffen können."

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