„Hessischer Weg“ der Landarztquote

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Die Sicherung der ärztlichen Versorgung auf dem Land sei ein zentrales Anliegen der GRÜNEN Landtagsfraktion.

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Die GRÜNE Abgeordnete Markus Hofmann, zuständig für den Main-Kinzig-Kreis, positionieren sich zur Landarztquote, die bereits im Koalitionsvertrag verankert wurde und nun per Gesetz geregelt wird: „Mit dem neuen Gesetz wollen wir zwei Vorabquoten beim Medizinstudium verankern. Mit der Quote würden sich 65 von 1000 Medizinstudierenden pro Jahr fest dazu verpflichten, 10 Jahre lang als Haus- oder als Kinderärzte in unterversorgten Gebieten zu arbeiten. 13 Studierende verpflichten sich zudem für den gleichen Zeitraum fest für den Öffentliche Gesundheitsdienst. Die Quote soll von 2022 an gelten.“

Bei der Auswahl der Studiereden soll vor allem die fachspezifische Eignung entscheidend sein. „Damit werden bei der Auswahl die sozialen und kommunikativen Kompetenzen im Umgang mit Patient*innen berücksichtigt“, sagt Markus Hofmann. Hausärzt*innen sowie Kinderärzt*innen seien besonders wichtig für die ambulante medizinische Versorgung. Zudem hat gerade die Corona-Pandemie deutlich gemacht, wie sehr das Gesundheitswesen auf einen leistungsfähigen und personell gut ausgestatten Öffentlichen Gesundheitsdienst angewiesen ist.

Die neuen Landärzt*innen können in allen ärztlich unterversorgten Gebieten oder in Gebieten mit einer drohenden Unterversorgung eingesetzt werden. Hier im Main-Kinzig-Kreis sind nicht alle Hausarztsitze besetzt. In Hanau, Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster liegt der aktuelle Versorgungsgrad unter 100 Prozent. Sollte hier in den nächsten Jahren eine drohende Unterversorgung festgestellt werde, würde auch diese Kommunen von der Quote profitieren.

„Um die Studierenden gut auf ihre zukünftige Tätigkeit vorzubereiten, wird ein begleitendes Schwerpunktcurriculum, der ‚Hessische Weg‘ unter anderem mit Mentoring-Programmen, Praktika in ländlichen Praxen und speziellen Seminaren eingerichtet. Zusätzlich dazu werden die zukünftigen Landärzt*innen durch ein Stipendium unterstützt, sodass sie ihr Studium zügig abschließen und reibungslos von der Aus- in die Weiterbildung wechseln können.“


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