Gastronomie und Kultur in Hanau und Salmünster sollen öffnen

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Die Hessische Landesregierung hat in diesen Tagen ein Modellprojekt zur Öffnung von Gastronomie und Kultur in Aussicht gestellt. Auch wenn die konkreten Voraussetzungen noch nicht definiert sind, so bereitet der Main-Kinzig-Kreis für die Umsetzung von Modellprojekten in den Städten Hanau und Bad Soden-Salmünster schon jetzt eine entsprechende Bewerbung vor.

„Wenn die Landesregierung grünes Licht gibt, starten wir gemeinsam in die Umsetzung. Wir haben nicht nur den Willen, sondern auch die digitale Lösung schon in der Umsetzung und sind damit in der Lage, auch kurzfristig starten zu können. Diesen Vorteil sollte sich die Landesregierung nicht entgehen lassen“, betonen Landrat Thorsten Stolz (SPD), Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler (SPD), Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) und Bürgermeister Dominik Brasch (Parteios) in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Nach Einschätzung der Fachleute im Gesundheitsamt sei eine solche modellhafte Öffnung mit wenigen Angeboten vorstellbar, sofern die Rahmenbedingungen es zulassen. In einem ersten Schritt kann dieser Feldversuch mit einer Handvoll Restaurants oder Kultureinrichtungen beginnen. Wesentliche Voraussetzungen sind klare Regeln, eine disziplinierte Mitwirkung aller Beteiligten und eine permanente Analyse der Auswirkungen. „Wir wissen, dass es angesichts steigender Infektionszahlen und hoher Inzidenzwerte auch bei uns im Main-Kinzig-Kreis eine große emotionale Herausforderung ist, Bewusstsein für einen solchen Weg zu schaffen, aber wir müssen diese Schritte jetzt vorbereiten, um Gastronomie, Handel und Kultur eine Perspektive zu geben“, erklären Thorsten Stolz, Claus Kaminsky und Susanne Simmler. Der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau haben bereits mit dem Aufbau von kreiseigenen Impfzentren und bei anderen Herausforderungen der Pandemie gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen und oft auch schneller als andere sind. „Das wollen wir jetzt gerne erneut unter Beweis stellen und bewerben uns deshalb auf das Modellprojekt, um Gastronomie, Kultur und in der Folge auch dem Einzelhandel eine Perspektive zu geben“, so die gemeinsame Motivation. Wenn sich das Konzept bewährt, sei eine Erweiterung in kleinen Schritten auf weitere Städte und Gemeinden möglich und vorgesehen.

Der Main-Kinzig-Kreis hat in den vergangenen Wochen und Monaten gemeinsam mit dem Unternehmen 2mt Software Solutions wertvolle Pionierarbeit auf dem Gebiet der digitalen Kontaktpersonennachverfolgung geleistet und damit die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen. So ein Modellversuch könne zudem eine guter „Stresstest“ sein für eine Phase, in der über Öffnungen generell diskutiert werde. In der jetzigen Phase sind das jedoch nur die ersten Planungsschritte, um auf eine mögliche Zustimmung aus Wiesbaden vorbereitet zu sein, sind sich die Beteiligten einig. In der kommenden Woche wolle man gemeinsam in einer Projektgruppe die Vorbereitungen konkretisieren und mit Gastronomen und Anbietern von Kulturangeboten modellhafte Öffnungen absprechen und im Paket mit der Nutzung von „Cluster Diary“ ermöglichen.

Mit dieser speziellen Software können die Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel als wesentlichen Bestandteil des Öffnungsszenarios einen negativen Schnelltest hochladen und künftig auch hinterlegen. Mit diesem Nachweis als Eintrittskarte zu einer Veranstaltung soll dann anschließend durch Scannen von QR-Codes der Location weitere Sicherheit gewonnen werden, die dem zuständigen Gesundheitsamt bei einem möglichen positiven Infektionsgeschehen wertvolle Zeit erspart. Denn durch die Anpassung an die Bedürfnisse des Gesundheitsamtes sowie die präzise Beschreibung der Kontakte sind die Daten schnell in geeigneter Form verfügbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kontaktpersonennachverfolgung wissen dann auf den ersten Blick, wie hoch das individuelle Risiko der Ansteckung eines Einzelnen ist.

Sofern andere digitale Anwendungen, wie zum Beispiel die viel diskutierte LUCA-App, diese Optionen ebenfalls bieten, kommen auch diese zum Einsatz. „Als Main-Kinzig-Kreis haben wir viel Zeit und Energie in die Digitalisierung des Gesundheitsamtes gesteckt. Wir stehen im Austausch mit dem Land Hessen und wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Schritt in die neue Normalität gehen“, heben Stolz, Simmler, Kaminsky und Brasch hervor. Die vom Main-Kinzig-Kreis unterstützte Weiterentwicklung der App biete hierfür beste Voraussetzungen. „Ein Team des Gesundheitsamtes und der Softwareanbieter arbeiten hier seit Monaten quasi rund um die Uhr Hand in Hand“, nutzen die politisch Verantwortlichen auch die Gelegenheit, sich bei den Digitalisierungsexperten in der Verwaltung für ihr Engagement zu bedanken.Nun liege es am Land Hessen, die Voraussetzungen für eine Umsetzung zu schaffen. Der Main-Kinzig-Kreis und die Städte Hanau und Bad Soden-Salmünster jedenfalls seien bereit, diese Herausforderung mit großer Freude anzunehmen. Infos unter www.clustertagebuch.info

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