Ausbau der Bahnstrecken: Forderungskatalog veröffentlicht

Politik
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Die Nordmainische S-Bahn oder die Ausbaustrecke Hanau-Gelnhausen sind zwei prominente Beispiele bedeutender Schienenprojekte in der Region, die schon bald Wirklichkeit werden sollen.

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Diese und weitere Projekte, aber auch bestehende Bahnstrecken mit Optimierungspotenzial, listet nun ein online verfügbarer Forderungskatalog auf: „Schienenprojekte im Main-Kinzig-Kreis“ wurde von der IHK Hanau-Gelnhausen Schlüchtern, der KVG Main-Kinzig und der Stadt Hanau auf die Beine gestellt.

„Wir begrüßen die aktuellen Entwicklungen“ betont IHK-Hauptgeschäftsführer Gunther Quidde, „dadurch werden dringend benötigte Kapazitäten geschaffen.“ Einschränkend weist Quidde darauf hin, dass die Langwierigkeit der Projekte verständlicherweise abschreckend sein könne. „Insbesondere die hohen Realisierungszeiten erschweren eine Greifbarkeit der Vorteile der Projekte. Mit unserem Forderungskatalog liefern wir laufend Informationen zu den Projektständen und zeigen den Mehrwert der Projekte für die Region auf.“ Es gelte, die kommenden Monate zu nutzen, um die Planungen entscheidend voranzubringen.

„Nur wenn wir als Region gemeinsam aktiv werden, können wir beides erkennen: Kleinräumige Potenziale und das Große und Ganze. Wenn wir unsere Bedürfnisse und Erkenntnisse bündeln und bei den Verantwortlichen der Deutschen Bahn einfordern, können wir die gesamte Region neu und besser aufstellen“, so Quidde. Die IHK sagt eine laufende Aktualisierung des Forderungskatalogs und Gewinnung von Unterstützern aus der Region zu. Quidde dazu: „Das ist essentiell!“

Für die Stadt Hanau ergänzt Stadtrat Thomas Morlock mit Blick auf den Forderungskatalog: „Das Oberzentrum Hanau ist bahnmäßig stärker mit Deutschland und Europa verflochten, als andere Städte vergleichbarer Größenordnung. Diesen Vorteil besser zu nutzen, kommt den Menschen in der gesamten Metropolregion FrankfurtRheinMain zugute. Mehr ICE-Halte in Hanau – das ist das Eine. Das Andere: Der Forderungskatalog stellt endlich die Chancen der Bauprojekte in einen großräumigen Kontext – und zeigt damit auf, wo unsere Zukunftschancen liegen. Es ist das Netz der Verbindungen, die gestärkt werden, und es ist wunderbar, dass Hanau mitten in diesem Netz liegt. Mehr Halte, eine engere Taktung und bessere Umsteigemöglichkeiten werden die dynamische Entwicklung der gesamten Region voranbringen.“

Rüdiger Krenkel, Geschäftsführer der Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig GmbH, unterstreicht: „Für die Menschen im ländlichen Raum und in den Städten des Main-Kinzig-Kreises sind eine engere und verlässlichere Taktung sowie eine tiefere Verknüpfung aller Verkehrsmittel im öffentlichen Personennahverkehr sehr wichtig. Nicht nur für Berufspendler geht es hier um sehr viel. Die Zukunftsfähigkeit des Verkehrsträgers Eisenbahn hängt in ganz Deutschland von den verfügbaren Kapazitäten auf der Kinzigtal-Strecke ab. Werden diese überfälligen Modernisierungen richtig angegangen, schont das nicht nur die Umwelt über Jahrzehnte, es eröffnen sich auch neue Chancen auf den letzten Metern von der Wohnung oder dem Haus zum Bahnhof oder zur Haltstelle. Ich denke dabei nicht nur an die überfällige Modernisierung der Niddertalbahn oder der Strecke Gießen-Gelnhausen, sondern auch an neue Linienkonzeptionen, die durch Ausbau und Streckenertüchtigungen möglich werden, sowie an die mögliche Aufwertung des Bahnhofs in Gelnhausen zum Fernverkehrshalt.“

Der Forderungskatalog „Schienenprojekte im Main-Kinzig-Kreis“ ist im Internet unter www.hanau.ihk.de/schienenprojekte zu finden.


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