Kreistag: Müller vereidigt, AfD dezimiert, neue Busverbindung

Politik
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Der Kreisausschuss des Main-Kinzig-Kreises ist komplett: Bettina Müller (SPD) legte am Freitag zu Beginn der Kreistagssitzung ihren Amtseid ab und gehört fortan der Kreisregierung an.

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Die SPD-Bundestagsabgeordnete hatte bei der offiziellen Amtseinführung des Kreisausschusses in der vorangegangenen Sitzung gefehlt.

Ins Amt eingeführt wurden auch die PatientenfürsprecherInnen für die beiden Krankenhäuser der Main-Kinzig-Kliniken. Christine Ubel aus Bad Soden-Salmünster und Ute Lübbe aus Bad Orb (Stellvertreterin) sind für die Klinik in Gelnhausen zuständig,  Maria Solbach und ihre Vertreterin Christine Frey (beide aus Jossgrund) für das Krankenhaus in Schlüchtern.

Dezimiert ist bereits wenige Monate nach der Kommunalwahl die AfD-Fraktion: Heinrich Geis aus Gelnhausen hat seinen Austritt aus der Fraktion erklärt und gehört nun als fraktionsloser Abgeordneter dem Kreistag an.

Außerordentlich positiv verlief das Jahr 2019 für den Main-Kinzig-Kreis: Geplant worden war mit einem Überschuss von circa 22,5 Millionen Euro, das Gesamtergebnis hat nun ein Plus von fast 48,5 Millionen Euro zum Vorschein gebracht. Gegenüber dem Haushaltsplan konnte damit eine ordentliche Ergebnisverbesserung in Höhe von exakt 26.212.650,80 EUR erzielt werden. Der Kreistag hat den Jahresabschluss ohne Gegenstimme akzeptiert.

Im Rahmen der Neuaufstellung des Nahverkehrsplans wird es zukünftig eine Busverbindung zwischen Langenselbold und dem Schulzentrum Gelnhausen geben. Wie der Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Winfried Ottmann (CDU) mitteilte, sollen Schülerinnen und Schüler nach dem Sommerferien ab dem 30. August so zum Grimmelshausen Gymnasium und zur Kreisrealschule kommen. Die Fahrten werden durch das Verkehrsunternehmen Regionalverkehrsdienst Gründau mit der Linie MKK 68 ausgeführt und in den Fahrplan integriert. Es wird eine Hinfahrt zur ersten Schulstunde sowie drei Rückfahrten ab dem Schulzentrum geben. An der Käthe-Kollwitz-Schule in Langenselbold gibt es für Schülerinnen und Schüler aus Hammersbach, Neuberg (Linie MKK-57) und Ronneburg (Linie MKK-56) eine Umstiegsmöglichkeit.


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