Kreisspitze erkennt hohe Bereitschaft für Impfung ab 12 Jahren

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Der Main-Kinzig-Kreis appelliert an Erwachsene und impfberechtigte Schülerinnen und Schüler, die bestehenden Angebote zur Aufklärung und gegebenenfalls einer Impfung zu nutzen. Eine Schutzimpfung mit dem Impfstoff von BioNTech/Pfizer sei schon ab einem Alter von zwölf prinzipiell möglich. „Eine Impfung bei Schülerinnen und Schülern setzt das medizinische Vorgespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin und die Einwilligung der Eltern voraus und ist genauso freiwillig wie für jede und jeden anderen“, stellt die Kreisspitze klar.

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„Wichtig ist aber, dass sich die Familien mit dieser Frage aktiv und fundiert auseinandersetzen. Von einer ausreichend hohen Impfquote sind wir bundesweit und auch hessenweit noch ein großes Stück entfernt, gleichzeitig steigt die Zahl der Infektionsfälle. Da braucht es die Mitwirkung aller in der Gesellschaft.“

Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am Dienstag (20.7.) unterdessen entschieden, die Klassenräume der Jahrgangsstufen eins bis sechs im Zuständigkeitsbereich des Kreises mit mobilen Luftreinigern auszustatten und die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung zu stellen (wir berichteten). Landrat Thorsten Stolz (SPD), Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler (SPD) und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (CDU) sehen darin einen „eigenständigen Beitrag zum Schutz der Schülerinnen und Schüler, die mittelfristig nicht die Wahl haben werden, ob sie sich impfen lassen wollen oder nicht“. Der Kauf der Geräte sowie die notwendigen Dienstleistungen können nach dem Beschluss des Kreisausschusses nun ausgeschrieben werden.

Die Kreisspitze betonte im Anschluss an die Sitzung am Dienstag, dass die Entscheidung keine der bisherigen Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ersetzen könne. „Nach wie vor können die meisten Klassenräume ganz klassisch gelüftet werden: Fenster für eine Weile auf, am besten auf Zug lüften, das ist nachweislich und ausreichend wirksam und lässt sich in den vorgesehenen Pausen einfach umsetzen. Abstands- und Hygieneregeln schützen gut vor einer direkten Übertragung innerhalb der Schülerschaft. Die mobilen Luftreiniger können diese Maßnahmen nur ergänzen und sind ein zusätzlicher Baustein“, so Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann.

Praktisch alle unabhängigen Fachstellen, auch das Umweltbundesamt, seien sich mittlerweile einig, dass Luftreiniger in Innenräumen ein ergänzender Baustein in der Pandemiebewältigung sein können. So sehe es auch der Main-Kinzig-Kreis, der in den vergangenen Monaten bereits erste Geräte in Schulen eingesetzt und erprobt hatte. Die Geräte sollen als Ergänzung zum Lüften nun in allen Klassenräumen der Jahrgangsstufen eins bis sechs angeschafft werden. Das sind rund 1.000 Klassenräume in den Schulen des Schulträgers Main-Kinzig-Kreis.

„Wir erkennen eine hohe Bereitschaft bei Eltern, ihre Kinder, die mindestens 12 Jahre alt sind, impfen zu lassen. Impfungen bleiben der beste Schutz gegen eine Ausbreitung und schwere Verläufe. Diese Wahlmöglichkeit haben Jüngere nicht. Da wir ohnehin Schwerpunkte setzen müssen, werden wir den Schutz für diese ersten sechs Schuljahrgänge im kommenden Unterrichtsjahr erhöhen. Damit übernehmen wir als Landkreis und Schulträger auch ein Mehr an Verantwortung“, begründete die Kreisspitze den Schritt. Der zeitliche Rahmen für die Ausstattung der Räume mit Luftfiltergeräten hängt von der Lieferbarkeit der Geräte und den Kapazitäten der beauftragten Unternehmen ab.

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