Klimaschutz braucht verlässliche Partner vor Ort

Politik
Tools
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

„Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein zentraler Baustein für noch mehr Klima- und Umweltschutz auch in unserer Region. Deshalb braucht es noch bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau durch Berlin und vor allem verlässliche Akteure und Partner, die die Energiewende vor Ort voranbringen.“

online werben

Anzeige
Anzeige
Anzeige

oehklimastolz.jpg
oehklimastolz1.jpg

Diese klare Botschaft setzte SPD-Bundestagskandidat Lennard Oehl im Gespräch mit Landrat Thorsten Stolz (SPD) und dem Prokuristen der Kreiswerke Main-Kinzig, Oliver Habekost. Die drei trafen sich zu Ortsterminen auf dem Solarpark der Kreiswerke auf der ehemaligen Deponie in Bruchköbel und an einer neuen Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Nidderau. Dabei setzt der Bundestagskandidat verstärkt auch auf den Ausbau von Photovoltaik: „Ich setze mich dafür ein, dass alle dazu geeigneten Dächer eine Photovoltaikanlage bekommen. Im ersten Schritt muss auf allen verfügbaren-öffentlichen Gebäuden und gewerblichen Neubauten Solar-Strom erzeugt werden. Mein Ziel ist eine Photovoltaikanlage auf jedem Supermarkt, jeder Schule und jedem Rathaus. Um dieses Potenzial zu nutzen, müssen Bundes- und Kommunalpolitik noch stärker Hand in Hand arbeiten.“

Thorsten Stolz und Oliver Habekost sehen ebenfalls in bereits versiegelten Flächen enormes Potenzial, um zusätzlichen Sonnenstrom zu erzeugen: „Wer mit offenen Augen unterwegs ist, sieht das große zusätzliche Potenzial auf vielen bislang ungenutzten Dachflächen.“ Aber es brauche selbstverständlich auch den weiteren Ausbau von Windenergie, Wasserkraft und Biomasse. Dass der Main-Kinzig-Kreis in den zurückliegenden Jahren bereits viel getan habe, werde daran deutlich, dass der Main-Kinzig-Kreis bei der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen und der installierten Leistung je 1.000 Einwohner deutlich über dem Hessenschnitt liege. Dies macht der Blick auf den jüngsten Energiesteckbrief des Landes Hessen deutlich: Laut den Daten, die für das Jahr 2019 ausgewertet wurden, wurden im Main-Kinzig-Kreis 1.720kWh Strom je Einwohner erzeugt. Das macht einen Anteil von 9,3 Prozent der insgesamt in Hessen durch erneuerbare Energien erzeugten Strommenge. Die installierte Leistung betrug rund 407 Megawatt, hessenweit 4.760 Megawatt. Bezogen auf je 1.000 Einwohner im Bezugsraum ergibt das für den Main-Kinzig-Kreis (967kW) einen deutlich höheren Wert als im Landesschnitt (758kW). Im Bereich der Windenergie erhöhte sich die installierte Leistung von 65,1 Megawatt (2010) binnen zehn Jahre auf 239,6 Megawatt. Deutliche Zuwächse gab es auch bei der Photovoltaik auf nunmehr 142,8 Megawatt (2010: 54,2MW) und Biomasse auf 17,6 Megawatt (2010: 7,2). „Der Main-Kinzig-Kreis hat bereits viel getan, aber selbstverständlich muss noch mehr getan werden, da insbesondere das Bundesland Hessen im Vergleich zu anderen Bundesländern noch Nachholbedarf hat“, so Lennard Oehl weiter.

Weiteres Thema im Austausch zwischen Lennard Oehl, Thorsten Stolz und Oliver Habekost war der Ausbau der der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Aktuell haben die Kreiswerke Main-Kinzig 20 Ladesäulen mit je 2 Ladepunkten der  neuesten Generation in Betrieb. Bis Mitte 2022 werden, Stand heute, weitere 20 Ladesäulen hinzukommen. „Unser Ziel ist es bis Ende 2022 in jeder Kommune im Main-Kinzig-Kreis mindestens zwei öffentlich zugängige Ladesäulen zu errichten“ berichtet Oliver Habekost. In Nidderau wird am Bahnhof in Heldenbergen die zweite Ladesäule der Kreiswerke in Nidderau errichtet werden. Landrat Thorsten Stolz ergänzte: „Wir würden unsere Ladeinfrastruktur gerne schneller ausbauen, es scheitert jedoch oft an diversen Voraussetzungen. Daher müssen noch viel mehr Wallboxen in den heimischen Garagen installiert werden.“ Die Energieversorger gehen davon aus das das 80% der Ladevorgänge im privaten Raum stattfinden werden. Beide erwarten von der Bundespolitik bessere Rahmenbedingungen für einen schnelleren Ausbau der Infrastruktur. So bemängeln sie das die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines Netzbetreibenden Energieversorgungsunternehmen von Bundesseite immer enger gesetzt werden sollen und fürchten das dies dazu führt, das die Unternehmen auch weniger in die Infrastruktur investieren können, da sich Neuinvestitionen betriebswirtschaftlich nur schwer rechnen.  

„Für mich als junger Mensch nimmt der Klimaschutz einen besonderen Stellenwert ein. Deshalb werde ich mich als Abgeordneter in Berlin ganz klar für noch mehr Anstrengungen einsetzen, um den Klima- und Umweltschutz noch stärker voranzubringen. Wir brauchen einen generationsübergreifenden Schulterschluss, wenn wir für unseren Planeten eine gute Zukunft haben wollen“, so Bundestagskandidat Lennard Oehl abschließend.

Foto: Lennard Oehl, Thorsten Stolz und Oliver Habekost an der Ladestation der Kreiswerke in Nidderau.

Foto: Oliver Habekost, Lennard Oehl und Thorsten Stolz am Photovoltaikpark in Bruchköbel.



PS: Sind Sie bei Facebook? Werden Sie Fan von VORSPRUNG!

Anzeige
Anzeige

online werben

Anzeige

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

vogler banner

Anzeige

vogler banner

Anzeige

Online Banner 300x250px MoPo 2