Aufkeimende antisemitische Tendenzen ausräumen

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Der hessische FDP-Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn, als Betreuungsabgeordneter für den Main-Kinzig-Kreis zuständig, hat an die schwarz-grüne Landesregierung um den zuständigen Kultusminister Prof. Alexander Lorz (CDU) eine sogenannte Kleine Anfrage gerichtet, um sich über die Antisemitismusprävention an Schulen im Main-Kinzig-Kreis zu informieren.

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Seit dem Jahr 2019 gibt es in Hessen das Programm „Antisemi-Was?“, das Schüler und Lehrkräfte für das Thema Antisemitismus sensibilisieren soll. „Juden in Deutschland leben wieder in wachsenden Sorge und Angst. Das ist erschütternd, aber wahr. Wenn Juden in Deutschland wieder Anlass haben, sich wegen ihrer Religion fürchten zu müssen, können Gesellschaft und Politik nicht tatenlos zusehen. Es ist wichtig, dass in unserer breiten Gesellschaft Antisemitismusprävention betrieben wird“, erklärt Hahn den Anlass seiner Anfrage.

Der erfahrene Parlamentarier will wissen, an welchen Schulen im Kreis seit dem Jahr 2019 Antisemitismuspräventionsmaßnahmen durchgeführt wurden, um welche Maßnahmen es sich dabei handelt und ob im Zuge der Corona-Pandemie auch digitale Angebote genutzt wurden. Hahn will mit seiner Anfrage auch in Erfahrung bringen, wie viele Schüler und wie viele Lehrkräfte seit dem Jahr 2019 aus dem Main-Kinzig-Kreis an der Antisemitismusprävention teilgenommen haben, ob die Landesregierungen die derzeitige Prävention an Schulen für ausreichend hält oder ob die Maßnahmen künftig verstärkt werden sollen. Abschließend stellt der Liberale die Frage, ob seitens der Landesregierung Pläne bestehen, antisemitische Vorfälle in den Schulen konsequent und transparent zu erfassen und daraus Schlussfolgerungen hinsichtlich verstärkt notwendiger Prävention zu ziehen.

„In den vergangenen Monaten gab es wieder viele Angriffe auf Juden in Deutschland. Jeder Angriff ist ein Angriff auf uns alle, auf unser friedliches Zusammenleben in Freiheit. Niemand von uns darf wegsehen, niemand von uns darf schweigen. Es ist wichtig, auch bei Kindern und Jugendlichen in unserer Wetterau eine professionelle Prävention durchzuführen, auch um aufkeimende antisemitische Tendenzen schnell ausräumen zu können“, erklärt Hahn abschließend.

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