Umweltpreis geht nach Maintal und Steinau

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Der Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises geht an zwei Träger: die Kinder- und Jugendfarm Maintal sowie den Ortsbeirat Seidenroth mit der Dorfgemeinschaft Seidenroth. Umweltdezernentin Susanne Simmler (SPD) hat sich über dieses Votum des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Umwelt und Landwirtschaft sehr gefreut. „Unsere Ausschussmitglieder und damit quasi die Jurorinnen und Juroren, die dem Kreisausschuss diesen Vorschlag unterbreitet haben, haben sich die Entscheidung unter den zahlreichen Vorschlägen wahrlich nicht leicht gemacht“, berichtet die Erste Kreisbeigeordnete.

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Am Ende hätten aber zwei Konzepte das Rennen gemacht, „die auf Umweltbildung durch ganz praktisches Umwelt-Erleben und Umwelt-Schützen vor Ort setzen“. Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung am 14. September die Vorschläge bestätigt.

Die Kinder- und Jugendfarm Maintal e.V. ist ein Natur- und Abenteuerspielplatz mit kostenfreien Angeboten für alle Kinder aus Maintal und Umgebung. Die Idee dahinter ist, dass jeder die Möglichkeit hat, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Ob dies beim Hüttenbau, dem Gärtnern im Gemüse- und Kräuterbeet oder bei der gemeinsamen Insekten- und Vogelbeobachtung ist: Die Möglichkeit, der Natur ganz nahe zu kommen und mit Materialien aus der Natur die Geschöpfe in der Natur zu schützen sind vielfältig. „Anders als bei herkömmlichen Spielplätzen geht das Angebot der Kinder- und Jugendfarm weit darüber hinaus“, findet Susanne Simmler. „Die Farm hat sich entwickelt und nimmt ihren selbst gesteckten Auftrag der Umweltbildung äußerst ernst, eben bis hin zur nachhaltigen ökologischen Selbstversorgung.“

Die Maintaler Kinder- und Jugendfarm ist ein Zusammenschluss aus Bürgerinnen und Bürgern, die mit Kindern, Natur und Tieren eng verbunden sind. Betreut wird die Farm von ehrenamtlichen Pädagogen und Helfern. Ausschlaggebend ist der nachhaltige Umgang mit der Natur und den verwendeten Ressourcen. Dabei wird auf einen respektvollen Umgang gesetzt, sowohl untereinander als auch mit den bereitgestellten Materialen. Zukünftig sollen Angebote geschaffen werden, die jedem die Möglichkeit geben, jederzeit Ausgleich finden zu können (zum Beispiel auch an Brückentagen). Zudem soll der auf dem Gelände genutzte Bauwagen mit durch Solarenergie erzeugtem Licht ausgestattet werden. Der Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises ist mit 5.000 Euro dotiert. Er wird nach dem Beschluss des Ausschusses zu gleichen Teilen an die beiden Preisträger ausgeschüttet.

Die andere Hälfte des Umweltpreises geht nach Seidenroth. Die Bürgerinnen und Bürger des Steinauer Stadtteils sowie die Dorfgemeinschaft Seidenroth haben sich in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz engagiert. Dieses Engagement wird in seiner Gesamtheit gewürdigt. „Wer sich die Frage stellt, was ein Mensch alleine beim Umweltschutz schon ausrichten könne, der muss nach Seidenroth blicken. Hier haben die etwas mehr als 300 Einwohnerinnen und Einwohner eine ganze Menge ausgerichtet, und zwar gemeinsam und in vielen sinnvollen und wegweisenden Projekten. Das ist eine herausragende Gemeinschaftsleistung“, sagt Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.

Zu den größten Einzelmaßnahmen zählt die Entsiegelung von Grundflächen inklusive Anpflanzung von Obstbäumen, die Anlage von Blühflächen auf rund 13.000 Quadratmeter und Wildäsungsflächen auf rund 32.000 Quadratmetern als Lebensraum für Insekten, Pflege und Schnitt von über 200 Metern Saumkulturen als Lebensraum für Singvögel und Insekten, die Mitwirkung im Arnika-Projekt der Uni Marburg und des Landschaftspflegeverbands Main-Kinzig, die Einrichtung von Dutzenden schwalben-, schleiereulen- und fledermausfreundlichen Grundstücken sowie viele Energiespar- und –erzeugungsprojekte.

Foto: Der Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen nach Maintal und nach Steinau. In Seidenroth sind auf rund 13.000 Quadratmeter neue Blühflächen angelegt worden. Quelle: Kreispressestelle

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