ACE fordert: Tempolimit muss in Koalitionsvertrag

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Der ACE Auto Club Europa fordert, dass das Tempolimit von 130 km/h auf Bundesautobahnen zwingend Teil des auszuhandelnden Koalitionsvertrags werden muss.

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Das Thema ist aus Sicht des ACE zu wichtig für die Verkehrssicherheit aller, als dass es von der Agenda gestrichen werden darf. Kreisvorstandsmitglied und Pressesprecher Anton Hofmann im ACE Kreis Main-Kinzig (MKK) und Wetterau, unterstreicht in Übereinstimmung mit der Leiterin des Stabs Verkehrspolitik des ACE Kerstin Hurek: „Unser oberstes Ziel ist die ‚Vision Zero‘. Ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen ist ein wesentlicher Baustein, um dieses Ziel zu erreichen. Schließlich könnte so der Anteil der Verkehrstoten, Schwerstverletzten und Verletzten deutlich gesenkt werden. Die Anzahl der Getöteten bei Geschwindigkeitsunfällen fällt laut Statistischem Bundesamt mit über 70 Prozent auf Autobahnen ohne Tempolimit deutlich höher aus als auf Strecken mit Tempolimit. Aktuell sind circa 70 Prozent der Streckenabschnitte nicht tempolimitiert und damit weiterhin eine Gefahr. Wir gehen davon aus, dass sich der positive Effekt des Tempolimits maßgeblich auf die Verkehrssicherheit auswirken wird. Deswegen darf das Tempolimit nicht dem politischen Tauziehen zwischen den Parteien zum Opfer fallen.“

Der ACE-Vertreter Hofmann betont, dass ein allgemeines Tempolimit außerdem den Verkehrsfluss auf Autobahnen harmonisiert, weil die Fahrzeuge mit ähnlicher Geschwindigkeit unterwegs sind und Differenzen reduziert werden. So fließt auch bei hohem Aufkommen der Verkehr besser, wodurch weniger Staus entstehen können. Autofahrende verlieren dadurch weniger Zeit auf ihrer Reise. Der ACE hat sich bereits 2019 als erster deutscher Autoclub für ein Tempolimit ausgesprochen.

Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Delegierten bei der ACE-Hauptversammlung in Berlin war bereits ein Meinungswechsel der Verkehrsteilnehmer absehbar. Zwischenzeitlich ist der größere Mitbewerber von allen 8 Autoclubs im Deutschland von seiner jahrzehntealten Forderung „Frei Fahrt für den freien Bürger“ abgerückt und hat sich der Mehrheit in der deutschen Bevölkerung angeschlossen und seinen Widerstand aufgegeben. „Dies begrüßen wir ausdrücklich!“ so der ACE-Pressesprecher Anton Hofmann. Er war bei der Vorbereitung der Beschlussfassung über das Tempolimit, Mitglied und einer der Sprecher in der Antragskommission der Hauptversammlung. Hofmann erinnert sich noch gut an die kontroversen Diskussionsbeiträge der ehrenamtlichen ACE-Vertreter, bis es zur mehrheitlichen Annahme des Antrags durch die Delegierten zum Tempolimit kam. „Das Land Korea ist bestimmt nicht ein Land mit Vorbildcharakter, weil es zu der Hand voll Länder auf der ganzen Welt zählt, bei dem noch kein Tempolimit gilt“ so Hofmann anschließend.

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