CDU und SPD wollen regionale Schlachtungen ermöglichen

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Die Kreistagsfraktionen von CDU und SPD haben für die Kreistagssitzung am 29.Oktober einen gemeinsamen Antrag zur Initiierung eines Runden Tisches zum Thema „Regionale Schlachtung“ eingebracht.

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Gemeinsam mit unter anderem den lokalen Erzeugern, den Metzgereien und dem Kreisbauernverband sollen Lösungsansätze entwickelt werden, um wieder regionale Schlachtungen zu ermöglichen. „Eine zukunftsfähige Landwirtschaft ist auf betriebsnahe Möglichkeiten zur Schlachtung und Verarbeitung von Nutztieren angewiesen. Für unsere heimischen Landwirte und Erzeuger sind die Wege zum nächsten Schlachthof jedoch oft sehr weit. Unser Ziel ist es daher gemeinsame Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, um weite Tiertransporte zu reduzieren und regionale Schlachtungen zu erleichtern“, erklärt Landtagsabgeordneter und CDU-Fraktionsmitglied Max Schad, der den Antrag nach Gesprächen mit den Fleischerinnungen auf den Weg gebracht hat.

Dabei würden laut seiner Ansicht kürzere Transportwege nicht nur zu einer CO2-Reduzierung, sondern auch zu einer Steigerung des Tierwohls führen, da die längeren Transportwege auch stets mit mehr Stress verbunden sind. Darüber hinaus versprechen sich die Fraktionen von CDU und SPD von regionalen Schlachtungsmöglichkeiten, dass die Einhaltung von Hygiene- und Arbeitsstandards auch in Zukunft besser gewährleistet werden können. Dabei sei jedoch jetzt schon klar, dass eine wirtschaftlich tragfähige Lösung nur in Zusammenarbeit mit den umliegenden Nachbarkreisen realisierbar ist. Daher sollen Gespräche mit den Landkreisen Wetterau, Fulda und Offenbach sowie den kreisfreien Städten Frankfurt am Main und Offenbach aufgenommen werden.

„Die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln steigt weiter an. Wir wollen unsere lokale Landwirtschaft bei der Herstellung hochwertiger und frischer Produkte besser unterstützen. In einer gemeinsamen Runde mit den vielen Beteiligten, die sich derzeit schon um Lösungsansätze bemühen, werden wir Lösungen entwickeln, um zuverlässige und wirtschaftliche Möglichkeiten zur Schlachtung in der Region zu schaffen“, so Klaus Schejna, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, abschließend.



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