IHK: Ampelkoalition beschleunigt ICE-Streckenausbau

Politik
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Es kommt nicht oft vor, dass Hanau, Fulda und Würzburg in einem Atemzug in einem Papier aus Berlin genannt werden, da ist Seite 13 des Koalitionsvertrages der neuen Ampel-Koalition im Bund aus Sicht der IHK eine große Ausnahme.

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Denn dort werden die Aus- und Neubaustrecken zwischen Hanau und Fulda beziehungsweise Würzburg den „besonders prioritären Vorhaben“ und „systemrelevanten Bahnstrecken“ zugerechnet. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen, die unter anderem über eine Digitalisierung von Beteiligungsverfahren bis hin zu öffentlicher Einsicht in Karten- und Informationsmaterial zu Umweltdaten reichen, will die neue Bundesregierung „kurze Fristen zum Erlass des Planfeststellungsbeschlusses“ sicherstellen.

„Papier ist geduldig, und Koalitionsverträge sind es auch. Aber sollte der Ausbau dieser für ganz Deutschland wichtigen Schienenverbindungen wirklich beschleunigt werden, kann unsere Region ihre zentrale Lage in Deutschland und Europa endlich dank schnellerer Fernbahnanbindung besser ausnutzen. Das stärkt den Wirtschaftsstandort nachhaltig“, so Dr. Gunther Quidde, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern.

Thomas Morlock (FDP), Stadtrat und Verkehrsdezernent der Brüder-Grimm-Stadt, zeigt sich erfreut über den eingeschlagenen Modernisierungskurs im Koalitionsvertrag. „Als stark wachsende Kommune und jüngste Großstadt Hessens stellt Hanau auf lokaler Ebene mit dem Mobilitätsleitbild bereits die Weichen in Richtung Zukunft. Die angekündigte Verlängerung der Coronahilfen im kommenden Jahr 2022 und vor allem die Erhöhung der Regionalisierungsmittel sind ein wichtiger Beitrag zur kommunalen Verkehrswende. Ebenso die Aus- und Neubaustrecken in Richtung Fulda und Würzburg, die Hanaus Funktion als Fernverkehrshalt bedeutend stärken, was der gesamten Region zugutekommt. Eine Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsprozesse begrüßen wir daher sehr und wollen auch auf kommunaler Ebene unseren Beitrag zur Zielerreichung leisten,“ hält Morlock fest.

„Die Kapazitätsengpässe auf der Kinzigtalbahn erfahren Bahnreisende täglich in Form von Verspätungen“, so Rüdiger Krenkel, Geschäftsführer der kreiseigenen KVG Main-Kinzig mbH. „Durch die Priorisierung der Vorhaben auf und entlang der Kinzigtalstrecke wird der Region erneut bewusst, welch hohe Bedeutung dieser Streckenabschnitt für das deutsche Schienennetz hat.“ Besonders weist er auf die unmittelbaren Auswirkungen der Maßnahmen für den ÖPNV in der Region hin: „Die ebenfalls im Koalitionsvertrag festgehaltenen Ziele zur Dekarbonisierung und Ausweitung des öffentlichen Personennahverkehrs hängen in der Region zu nicht unerheblichen Teilen von zusätzlichen Kapazitäten auf der Kinzigtalstrecke ab, deshalb begrüßen wir die Zielsetzungen im Koalitionspapier ausdrücklich“, schließt Krenkel.



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