Müller setzt Politikschwerpunkt bei Gesundheitsberufen

Politik
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Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller wird ihren politischen Schwerpunkt in Berlin weiter bei der Weiterentwicklung der Gesundheitsfachberufe setzen.

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In der ersten Sitzungswoche des neuen Jahres hat die SPD-Fraktion die Gesundheitspolitikerin jetzt erneut als Fachberichterstatterin für dieses Thema eingesetzt. „Ich freue mich, dass ich an meine Arbeit der letzten Jahre anknüpfen kann“, betont Müller. Mit der Ausbildungsreform für Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten habe sich die Ampel-Koalition auf wichtige Vorhaben verständigt, mit denen die gesundheitliche Versorgung weiter verbessert werden kann. So soll auch der Direktzugang zu den Therapeuten modellhaft erprobt werden, was den Patienten vor allem auf dem Land weite Umwege wegen der bislang nötigen ärztlichen Verordnung erspare.

Eine weitere Verbesserung gerade für den ländlichen Raum soll außerdem mit dem neu zu schaffenden Berufsbild der „Community Health Nurse“ erreicht werden. „Dieser Beruf hat sich in vielen Ländern wie Schweden oder Finnland schon lange bewährt“, so Müller. Dort würden qualifizierte Pflegefachpersonen als erste Ansprechpartner für Menschen mit chronischen oder Mehrfacherkrankungen, Behinderungen oder Pflegebedarf die Versorgung durch gezielte Beratung und Unterstützung steuern und koordinieren.

Bei der Pflegeausbildung will sich Bettina Müller in der neuen Wahlperiode um die hochschulische Ausbildungsvariante kümmern. „Wegen des Fachkräftemangel in der Pflege brauchen wir auch dringend Ausbildungsangebote für Abiturienten“, erläutert die Abgeordnete. Die bisherige Regelung im Pflegeberufegesetz mache die akademische Pflegeausbildung aber vor allem wegen der fehlenden Ausbildungsvergütung unattraktiv. Daher müsse hier dringend nachgeregelt werden, um die Ausbildungspotenziale in den Pflegeberufen auch voll ausschöpfen zu können.

Auch bei den sogenannten Hilfs- und Assistenzberufen will die Ampel in den kommenden vier Jahren Veränderungen vornehmen. Bettina Müller: „Diese bisher in Länderzuständigkeit liegenden Ausbildungsberufe sollen bundeseinheitlich geregelt und finanziert werden. Der bisherige Flickenteppich mit vielen unterschiedlichen Ausbildungszeiten und Kostenregelungen muss verschwinden.“ In diesem Zusammenhang soll auch ein neuer Assistenzberuf in der Geburtshilfe eingeführt werden, um die Hebammen zu entlasten.



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