Radverkehrskonzept: Vorschläge werden digital abgebildet

Politik
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Das Radverkehrskonzept für den Main-Kinzig-Kreis startet am 1. Februar die zweite digitale Bürgerbeteiligung. Nachdem die umfangreiche Bestandsaufnahme abgeschlossen ist, sollen die rund 300 aufgelisteten Maßnahmen nun über eine Online-Plattform frei zugänglich abgebildet und bewertet werden. „Ziel ist es, das Feedback von Bürgerinnen und Bürgern für die Priorisierung der Maßnahmen zu berücksichtigen“, erläutert Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.

Seit dem Abschluss der ersten Online-Beteiligung im März 2021, bei der zahlreiche Hinweise aufgenommen und ausgewertet wurden, ist der Prozess entscheidend vorangekommen. Das beauftragte Planungsbüro hat alle eingegebenen Meldungen gesichtet und im vergangenen Jahr daraus ein etwa 1200 Kilometer umfassendes Netz für den Alltagsradverkehr im Main-Kinzig-Kreis entwickelt. In großen Teilen erfüllt das Netz schon heute einen guten Standard. Nur auf etwa 200 Kilometern mussten Maßnahmen empfohlen werden, um die Verbindungen sicher und durchgängig befahrbar zu machen.

Nun ist wieder die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger gefragt. In einer zweiten Online-Beteiligung können interessierte Personen ab dem kommenden Dienstag, 1. Februar, vier Wochen lang den aktuellen Entwurf des Radverkehrskonzeptes einsehen, Informationen zu den Maßnahmen abrufen und Kommentare abgeben. Die Kommentare und Bewertungen werden durch das Planungsbüro im Anschluss ausgewertet und fließen dann mit in die Priorisierung ein. Die aufgeführten Verbesserungsvorschläge lassen sich zu etwa gleichen Teilen in Punktmaßnahmen und Linienmaßnahmen aufgliedern. Wie Projektleiter Thorsten Zobel beispielhaft erläuterte, zählen zu den Punktmaßnahmen solche Veränderungen wie Bordsteine absenken, Poller und Umlaufsperren entfernen oder optimieren, Übergänge verbessern, Hindernisse entschärfen, Ausfahrten und Einmündungen sichern, Verkehrsregeln anpassen oder andere bauliche Eingriffe an Ort und Stelle.

Die entsprechenden Orte sind in einer detaillierten Karte erfasst und dort mit insgesamt rund 10.000 Bildern dokumentiert. Das betrifft auch die Linienmaßnahmen, die den Radverkehr im Main-Kinzig-Kreis letztlich ebenfalls sicherer und attraktiver machen sollen. Für jede bauliche Umsetzung liefern die Planer zudem ein eigenes Datenblatt mit der Bestandsaufnahme sowie wesentlichen Kennzahlen und einer Kostenschätzung, die dann ebenfalls in die Priorisierung mündet. Der Link zur Online-Beteiligung sowie weitere Informationen werden kurzfristig in der Presse sowie auf der Webseite des Main-Kinzig-Kreises bekannt gegeben. Der Link wird bis zum 28. Februar aktiv sein, der Abschluss des Radverkehrskonzeptes ist dann für den Folgemonat geplant.


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